07:14 27 November 2020
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    US-Außenminister Mike Pompeo hat am Mittwoch in einer Erklärung bekanntgegeben, dass die Vereinigten Staaten weitere sieben Organisationen, die mit dem kubanischen Militär in Verbindung gebracht werden, in die Sanktionsliste aufgenommen haben.

    „Unter den sieben Untereinheiten befinden sich ein vom Militär kontrolliertes Finanzinstitut, drei Hotels in Militärbesitz, zwei Tauchzentren in Militärbesitz und ein Meerespark für Touristen in Militärbesitz“, hieß es in der Erklärung. 

    Die Gewinne dieser Unternehmen, zu denen auch das Finanzinstitut FINCIMEX gehöre, würden von der „Castro-Diktatur“ benutzt, „um das kubanische Volk zu unterdrücken und auf Kosten des kubanischen Volkes oder privater Unternehmen in Kuba die Einmischung in Venezuela zu finanzieren“.

    Im November 2019 hatten die USA fünf kubanische Hotels, die ebenfalls mit dem Militär in Verbindung gebracht werden, auf die Liste der sanktionierten Organisationen gesetzt. Kurz zuvor hatte die US-Administration den Linienflugverkehr zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba, mit Ausnahme des Flughafens der Hauptstadt Havanna, ausgesetzt.

    Beziehungen zwischen Kuba und den USA 

    In der Amtszeit von Donald Trump wurden mehrmals der Handel und die Verkehrsverbindungen mit Kuba eingeschränkt. Unter Trumps Vorgänger Barack Obama hatten sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern zum Teil normalisiert. Washington und Havanna hatten die diplomatischen Beziehungen wiederhergestellt. Dabei gilt bereits mehr als 50 Jahre lang das US-Handelsembargo gegen Kuba, was ein großes Hindernis für die Entwicklung der Wirtschaft des Landes darstellt.

    pd/sb

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