19:43 28 Oktober 2020
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    Die Marschflugkörper, mit denen 2019 Einrichtungen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco und ein Flughafen in Saudi-Arabien angegriffen wurden, stammten laut UN-Generalsekretär Antonio Guterres aus dem Iran, meldet Reuters am Donnerstag.

    Guterres habe in seinem Bericht angegeben, dass mehrere im November 2019 und Februar 2020 durch die USA beschlagnahmte Fragmente „iranischen Ursprungs“ gewesen seien, hieß es bei Reuters.

    „Das Sekretariat bewertet, dass die bei den vier Angriffen verwendeten Marschflugkörper und/oder Teile davon iranischen Ursprungs sind", schrieb Guterres in einem 14-seitigen Bericht. Auch die Drohnen, die bei den Anschlägen im Mai und September eingesetzt wurden, hätten aus dem Iran gestammt. 

    Die Schlussfolgerungen über die Herkunft der Waffen seien auf der Grundlage ihrer Designemerkmale und Inschriften auf Farsi gezogen worden, berichtete die Agentur.

    Attacke auf saudische Ölobjekte

    Im September 2019 trafen Drohnenangriffe die Ölraffinerien des saudischen Konzerns Saudi Aramco in Abqaiq und Churais. Das Land war daraufhin gezwungen, seine Ölproduktion zu halbieren.

    Zu den Attacken bekannten sich die jemenitischen Huthi-Rebellen, gegen die eine von Riad angeführte Koalition kämpft. Nichtdestotrotz behauptet eine Reihe von Staaten, darunter auch die USA und Deutschland, hinter den Angriffen stehe der Iran. Teheran wies jegliche Vorwürfe zurück. 

    Kurz nach den Attacken verhängte Washington deswegen weitere Sanktionen gegen das Land.

    pd/sb/rtr

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    Tags:
    Saudi Aramco, António Guterres, Iran, Raketenangriff, Saudi-Arabien