19:26 28 Oktober 2020
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    Der polnische Staatschef Andrzej Duda hat am Samstag im Rahmen seiner Kampagne vor den Präsidentschaftswahlen im Land am 28. Juni das heiß debattierte Thema der Rechte von Vertretern der LGBT-Gemeinde (Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender) angesprochen.

    Unter anderen Wahlversprechen schwor Duda, es homosexuellen Paaren nicht zu erlauben, zu heiraten oder Kinder zu adoptieren. Darüber hinaus solle verboten werden, Schüler über die LGBT-Problematik zu unterrichten.

    „Die Generation meiner Eltern vor vierzig Jahren hat dafür gekämpft, dass die kommunistische Ideologie aus den Schulen verbannt wird, damit sie Kindern nicht aufgedrängt werden konnte. Damit junge Leute, Kinder, Soldaten und Jugendorganisationen nicht indoktriniert werden konnten.“

    Man habe nicht dafür gekämpft, dass eine neue Ideologie erscheinen werde, die scheinbar „noch destruktiver“ sei.

    Oppositionelle Kandidaten sowie LGBT-Rechtsgruppen verurteilten Dudas Aussagen. Unter den Kritikern war auch Robert Biedro, der Kandidat der Linken und der erste polnische Politiker, der sich öffentlich als schwul identifiziert hatte.

    Polen vor 1989

    Nach dem Zweiten Weltkrieg und bis 1989 bestand auf dem Territorium des heutigen Polens ein realsozialistischer Staat, geführt von der kommunistischen Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei. Der seit 1952 als Volksrepublik Polen bezeichnete Staat war Teil des Warschauer Vertrags unter der Führung der UdSSR.

    mo/mt/rtr

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