12:05 31 Oktober 2020
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    Die Polizei in der brasilianischen Haupstadt Brasilia hat ein Camp von radikalen Anhängern des rechten Präsidenten Jair Bolsonaro am Samstag geräumt. Die Fernsehbilder zeigten, dass ein Polizist Pfefferspray gegen die Aktivisten einsetzte, die sich immer noch auf der Esplanade zwischen den Ministerien aufhielten.

    Die rechte Aktivistin Sara Winter von der Gruppe „300 do Brasil“ (300 aus Brasilien) forderte auf Twitter eine Reaktion Bolsonaros. Angeführt von Winter durchbrachen rund 20 Personen am Nachmittag die Absperrung um den Kongress und wollten diesen eigenen Angaben zufolge stürmen.

    ​Es sei eine friedliche Aktion des zivilen Ungehorsams, twitterte Winter.  

    Die Aktivisten wurden von Sicherheitskräften gestoppt.

    Die Staatsanwaltschaft stuft die Gruppe um Winter als bewaffnete Miliz ein. Diese hatte ihr Camp auf der Esplanade zwischen den Ministerien vor mehr als einem Monat aufgeschlagen. In einem Interview mit BBC Brasil sagte Winter, dass auch Bewaffnete dabei seien. Vor zwei Wochen waren die „300 do Brasil“ mit Fackeln und weißen Masken vor dem Obersten Gerichtshof aufmarschiert.

    pd/mt/dpa

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    Jair Bolsonaro, Brasilien