05:52 04 August 2020
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    Der US-Rapper Kanye West soll laut Medienberichten seine Kandidatur bei den für November anberaumten Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten anscheinend zurückgezogen haben.

    Die US-Zeitschrift „Intelligencer“ schrieb am Dienstag unter Berufung auf Wests Wahlkampfhelfer Steve Kramer, dass der Rapper aus dem Rennen ausgestiegen sei.

    „Er ist raus“, zitiert das Magazin den Wahlkampfberater.

    West selbst hat sich zu seinem angeblichen Ausscheiden noch nicht geäußert. Laut Kramer soll der Rapper in Florida ein Team von 180 Personen zusammengestellt haben, um für seine Kandidatur Unterschriften zu sammeln.

    Zu den Gründen für Wests Sinneswandel äußerte sich sein Wahlkampfhelfer nicht. Vor einer Woche berichtete das US-Portal TMZ unter Verweis auf Quellen, dass West unter einer bipolaren Störung leide. Er habe aktuell einen „ernsten Anfall“.

    Die Familie des Rappers sehe einen Zusammenhang zwischen der am 5. Juli bekanntgegebenen Absicht Wests, als US-Präsident zu kandidieren, und der Zuspitzung seiner gesundheitlichen Probleme, so das Portal. Die Nächsten des Rappers seien zwar besorgt, hoffen aber, dass sich die Lage stabilisieren werde, wie es auch in der Vergangenheit passiert sei.

    Wahlen in den USA

    Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten ist für den 3. November vorgesehen. Durch die sich bei dieser Wahl ergebenden Mehrheiten in den Bundesstaaten werden die Wahlleute des Electoral College bestimmt, die im Dezember 2020 den Präsidenten und Vizepräsidenten wählen.

    Vier Monate vor den Wahlen stößt Donald Trumps Amtsführung in der Corona-Krise bei immer mehr Amerikanern auf Kritik. Nur rund 38 Prozent der Befragten hätten das Auftreten des US-Präsidenten positiv beurteilt, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Mitte Juni veröffentlichte Erhebung.

    Auch nach dem Tod von George Floyd nach einem Polizeieinsatz in Minneapolis und den danach ausgebrochenen landesweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt werfen Gegner Trump vor, mit seiner Rhetorik Öl ins Feuer zu gießen und kein Gespür oder Verständnis für die Anliegen der Demonstranten zu haben. Der Vorsprung des designierten Präsidentschaftskandidaten der US-Demokraten Joe Biden wachse und habe zuletzt acht Prozentpunkte vor dem Republikaner betragen, so die Agentur.

    mo/mt

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