15:04 13 August 2020
SNA Radio
    Аusland
    Zum Kurzlink
    16663
    Abonnieren

    Nach Angaben des britischen National Cyber Security Centre (NCSC) sollen die in Verbindung mit Russland stehenden Hacker angeblich versucht haben, Forschungsdaten zur Entwicklung des Corona-Impfstoffes in Großbritannien, den USA und Kanada zu stehlen. Moskau weist die Vorwürfe zurück.

    „Das National Cyber Security Centre glaubt, dass sich die Gruppe unter der Bezeichnung 'APT29' (auch bekannt als 'Dukes' und 'Cozy Bear') mit Cyberspionage befasst und Teil der russischen Geheimdienste ist. Die National Security Agency der USA stimmt dieser Einschätzung zu. Im Jahr 2020 hat die 'APT29' verschiedene Behörden attackiert, die an dem Impfstoff gegen Coronavirus in Kanada, den USA und Großbritannien gearbeitet haben“, hieß es in der Mitteilung der britischen Sicherheitsbehörde.

    Allerdings wies Moskau diese Anschuldigungen vehement zurück. Laut dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow habe Russland keine Informationen darüber, wer die britischen Pharmakonzerne angegriffen hatte.

    Anfang Mai hatten britische und amerikanische Geheimdienste laut Medien umfangreiche Cyberangriffe auf britische Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen seitens einiger „feindlicher“ Staaten, einschließlich Russlands und Chinas, verzeichnet.

    ac/mt

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Nach Russland-Kritik: Spahn will deutschen Corona-Impfstoff „so schnell wie noch nie in Geschichte“
    Unbekannte bewaffnete Menschen in Minsker Yandex-Büro eingedrungen
    „Putins Murks“? Galle deutscher Medien und fünf Fragen zum ersten russischen Corona-Impfstoff
    T-80-Panzer bei Moskau taucht unter: Kriegsgerät bezwingt Unterwasser-Hindernisse – Video
    Tags:
    Forschungszentrum, Impfstoff, Coronavirus, Hackerangriff, Hacker, Sicherheitsbehörden, Großbritannien, Vorwürfe, Russland, Cyber-Attacke