08:56 30 September 2020
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    Bei den Ermittlungen der heftigen Explosionen von Ammoniumnitrat in Beirut werden auch Versionen eines Raketen- oder Bombenangriffs sowie eine mögliche Einmischung von außen geprüft, sagte am Freitag Libanons Präsident Michel Aoun.

    Fahrlässigkeit und Unfall gelten ebenfalls als mögliche Ursachen.

    Laut Aouns Erklärung, die von seinem Büro unterbreitet wurde, ist die Untersuchung der tödlichen Explosion in drei Phasen unterteilt.

    „Erstens (wird geprüft – Anm. d. Red.), wie das explosive Material gelagert wurde (...), zweitens, ob die Explosion auf Fahrlässigkeit oder einen Unfall zurückzuführen war (...) und drittens die Möglichkeit externer Störungen”, heißt es in der Erklärung.

    Die gewaltige Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt hat bislang 154 Todesopfer gefordert, diese Zahl kann weiter steigen. Etwa 5000 Menschen wurden verletzt, viele gelten als vermisst.

    Bergungsarbeiten am Ort der Explosion im Hafen von Beirut, 5. August 2020
    © REUTERS / Humanitarian Relief Foundation (IHH) / Handout
    Der Schaden, den das ohnehin geschundene Land erleiden muss, beläuft sich auf mehrere Milliarden Dollar. Besonders katastrophal für die libanesische Wirtschaft ist, dass die verheerende Explosion den kompletten Hafen zerstört hat – und alle Güter, die dort gelagert wurden. Hinzu kommt, dass die Regierung kein Geld hat, um den Schaden zu beheben – und deshalb könnten die Probleme der Libanesen noch größer werden.

    Im Zusammenhang mit der Explosion wurden 16 Mitarbeiter des Hafens festgenommen.

    msch/sna

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    Tags:
    Explosion, Beirut