15:18 21 September 2020
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    Die Videoplattform TikTok hat dem US-Präsidenten Donald Trump mit einer Klage vor einem amerikanischen Gericht gedroht, nachdem das US-Staatsoberhaupt neulich ein Dekret gegen TikTok wegen der „Bedrohung“ der nationalen Sicherheit erließ.

    Am 3. August hatte Trump vom Besitzer der chinesischen Kurzvideo-Plattform TikTok gefordert, sie bis zum 15. September zu verkaufen. Damit hatte er eine 45-tägige Frist festgelegt, um den Verkauf der App an Microsoft auszuhandeln.

    Trump zufolge bestand der Grund für solch ein Ultimatum darin, dass TikTok Desinformation verbreitet und persönliche Daten von Amerikanern der chinesischen Regierung übergeben haben soll.

    „Wir haben mehrmals unterstrichen, dass wir niemals die Daten unserer Nutzer der chinesischen Regierung übergeben haben. Wir haben auch die Bereitschaft geäußert, unser Unternehmen in den USA zu verkaufen“, sagten die Sprecher von TikTok.

    Das chinesische Unternehmen betonte auch, dass Trumps Dekret das amerikanische Konzept des offenen Marktes und der Meinungsfreiheit in Frage stelle. 

    Trump will TikTok in USA aus Sicherheitsgründen verbieten

    In der vergangenen Woche hatte die Zeitung „The New York Times“ unter Berufung auf Quellen berichtet, dass Microsoft mit dem chinesischen Internetgiganten ByteDance die Übernahme von TikTok verhandele. Später äußerte US-Präsident Donald Trump, er plane, TikTok in den USA aus Sicherheitsgründen zu verbieten. Laut Bloomberg sollen neben Microsoft mindestens ein weiteres Großunternehmen sowie Investoren daran interessiert sein, einen TikTok-Anteil von der chinesischen Firma zu erwerben.

    TikTok

    TikTok ist eine international erfolgreiche Videoplattform, die in 65 Sprachen auf 175 Märkten angeboten wird. Nutzer können dort selbsterstellte Clips hochladen oder die von anderen ansehen. In Festland-China gibt es nur die zensierte Version Douyin. TikTok versichert, es gehe der Plattform um kreative Inhalte, bei der „Privatsphäre und Sicherheit” geschützt würden. Chinas Regierung habe keinen Zugriff auf Nutzerdaten und habe dies auch nie verlangt. Die Nutzerdaten würden in den USA gespeichert und verarbeitet.

    ac/mt/sna

     

     

     

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    Tags:
    Regierung, China, US-Gericht, Klage, Bedrohung, Sicherheit, USA, Dekret, Donald Trump, Plattform TikTok