14:03 29 September 2020
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    Polen hat der Gründung der Solidarnosc-Bewegung, der ersten freien Gewerkschaft im damaligen Ostblock, vor 40 Jahren gedacht.

    Am 31. August 1980 war das Danziger Abkommen unterschrieben worden, das die Zulassung unabhängiger Gewerkschaften seitens der sozialistischen Regierung verankert hatte.

    „Es war der größte Sieg in der Geschichte Polens“, sagte der erste Solidarnosc-Vorsitzende Lech Walesa am Montag in Danzig (Gdansk).

    Die Solidarnosc (Solidarität), die offiziell erst am 17. September 1980 gegründet wurde und auf ihrem Höhepunkt fast zehn Millionen Mitglieder zählte, ebnete den Weg für die Wende von 1989.

    Der spätere erste demokratisch gewählte Präsident Walesa erinnerte an die historischen Ereignisse vor dem Tor der Danziger Werft, in der er damals als Elektriker gearbeitet hatte. An den offiziellen Feierlichkeiten der Regierung nahm der Friedensnobelpreisträger jedoch nicht teil. Grund dafür sind politische Differenzen mit der regierenden nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS).

    Der amtierende polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki schrieb in einem Zeitungsbeitrag, die Gründung der Solidarnosc-Bewegung sei der Stein gewesen, der eine Lawine ins Rollen gebracht habe. Im Ergebnis habe sich Polen von der sowjetischen Herrschaft gelöst. Für den Abend war in Danzig eine Solidaritätskundgebung mit der Demokratiebewegung im benachbarten Belarus (Weißrussland) geplant.

    ac/mt/dpa

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    Auftritt, Lech Walesa, Danzig, Gründung, Bewegung, Solidarität, Feierlichkeiten, Polen