07:01 22 Oktober 2020
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    Dem Hohen Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, zufolge will die EU keine Wohlfahrtstätigkeit gegenüber Kiew ausüben. Dies geht aus dem EU-Bericht hervor, der nach Borrells Besuch in der Ukraine veröffentlicht wurde.

    „Wie ich Wladimir Selenski gesagt habe, ist die EU keine Wohlfahrtsorganisation und kein Geldautomat“, heißt es im Bericht.

    Wie der EU-Chefdiplomat auch mitteilte, brauche die Ukraine Unterstützung bei Reformen, da die Pläne von Selenski im Moment langsam umgesetzt werden. Zudem wies Borrell darauf hin, dass die Hilfe für die Ukraine immerhin auf der Agenda der Europäischen Union bleibe, betonte aber dabei, dass die Reformen innerhalb des Landes von Kiew selbst durchgeführt werden sollten.

    Zuvor hatte der ukrainische Finanzminister Sergej Martschenko mitgeteilt, dass das Land erwarte, bis Ende des Jahres 3,5 Milliarden US-Dollar vom Internationalen Währungsfonds (IWF) im Rahmen eines neuen Programms, bis zu einer Milliarde US-Dollar von der Weltbank sowie mehr als eine Milliarde Euro makrofinanzielle Unterstützung von der Europäischen Union zu erhalten.

    ac/mt

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    Tags:
    EU, Hilfe, Wladimir Selenski, Besuch, Ukraine, Josep Borrell