08:13 23 Oktober 2020
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    Die Präsidentenwahl in der international nicht anerkannten Republik Nordzypern muss in einer Stichwahl entschieden werden.

    Der amtierende Präsident der geteilten Mittelmeerinsel, Mustafa Akinci, erhielt am Sonntag nach vorläufigem Endergebnis 29,8 Prozent der Stimmen, wie der Staatssender BRT berichtete. Er lag damit hinter seinem Herausforderer, dem Regierungschef Ersin Tatar von der konservativen Nationalen Einheitspartei (UBP). Tatar erhielt 32,4 Prozent der Stimmen.

    Damit erhielten beide Kandidaten keine absolute Mehrheit der Stimmen, die für einen Sieg in der ersten Wahlrunde nötig ist. Das Endergebnis wird also in einer Stichwahl entschieden, die für den kommenden Sonntag angesetzt ist.

    Akinci setzt sich für eine Wiedervereinigung der geteilten Mittelmeerinsel ein. Tatar, der von der Türkei unterstützt wird, plädiert dagegen für eine Zwei-Staaten-Lösung. Insgesamt hatten sich elf Kandidaten zur Wahl gestellt. Rund 200.000 Menschen waren zur Stimmabgabe aufgerufen.

    Zypern ist seit 1974 nach einem griechischen Putsch und einer türkischen Militärintervention geteilt. Im Norden gibt es die nur von der Türkei anerkannte Türkische Republik Nordzypern. Die Republik Zypern im Süden ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union.

    ac/sb/dpa

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    Präsidentschaft, Nordzypern, Stichwahl