13:57 28 Oktober 2020
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    Griechenland baut seine Grenzzäune entlang des Flusses Evros an der Grenze zur Türkei aus.

    Wie der griechische Regierungschef gegenüber dem Staatsfernsehen (ERT) nach der Inspektion des Projekts mitteilte, sei dieser Bau notwendig, „damit die griechischen Bürger sich sicher fühlen“.

    Ankara droht immer wieder damit, erneut Tausenden Migranten zu erlauben, aus der Türkei nach Griechenland und damit auch in die EU zu kommen.

    Im Norden des Grenzflusses beim Übergang Kastanies/Kapikule gibt es bereits einen etwa elf Kilometer langen Zaun. Im Moment baut Athen an drei Abschnitten des südlichen Verlaufs des Flusses auf einer Länge von etwa 27 Kilometern drei neue Zäune. Sie werden bei der Ortschaft Ferres gebaut, wo es zahlreiche seichte Stellen gibt, und sollen bis April 2021 fertig sein, wie Mitsotakis mitteilte.

    An dem Fluss hatte sich im Februar eine Krise zwischen der EU und der Türkei entzündet. Ankara hatte damals erklärt, die Grenze zur Europäischen Union sei offen. Daraufhin machten sich Tausende Migranten innerhalb der Türkei auf den Weg. Die EU hielt dem entgegen, die Türkei nutze die Not von Migranten aus, und schickte zusätzliche Beamte der Europäischen Grenzschutzagentur Frontex. Griechische Sicherheitskräfte verhinderten damals die meisten Übertritte, wobei die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Griechenland als „europäischen Schild“ bezeichnete.

    ac/mt/dpa

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    Tags:
    Sicherheit, Migranten, Grenzzaun, Türkei, Grenze, Griechenland