06:33 22 Oktober 2020
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    Nach Angaben des Chefs der französischen Staatsanwaltschaft für Terrorbekämpfung, Jean-François Ricard, hatte der Mann, der gestern einen brutalen Mord an einem Lehrer bei Paris beging, einen Flüchtlingsstatus in Frankreich.

    Ricard zufolge fanden die Sicherheitsbehörden beim Angreifer eine bis März 2030 gültige Aufenthaltsgenehmigung auf den Namen von Abdulak Abuezidoewitsch A, der am 12. März 2002 in Moskau geboren wurde. Dabei bemerkte der Staatsanwalt, dass der Mann tschetschenischer Herkunft gewesen sei.

    „Dies ist ein russischer Staatsbürger tschetschenischer Herkunft, der den Flüchtlingsstatus erhalten hat“, sagte Ricard auf einer Pressekonferenz am Samstag.

    Der französische Staatsanwalt betonte auch, dass der Angreifer nie vorbestraft gewesen sei.

    Brutale Ermordung eines Lehrers bei Paris

    Am Freitagabend enthauptete der Angreifer einen Lehrer in der Nähe einer Bildungseinrichtung in Conflans-Sainte-Honorine nordwestlich von Paris. Der mutmaßliche Täter wurde dann von den Polizisten in einer Nachbargemeinde erschossen. Im Moment laufen Ermittlungen, die von der französischen Staatsanwaltschaft für Terrorbekämpfung geführt werden. Im Rahmen der Ermittlungen sind schon neun Personen festgenommen worden, darunter die Verwandten des Angreifers.

    ac/mt

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    Tags:
    Enthauptung, Tschetschenien, Angreifer, Paris, Lehrer, Ermordung