17:43 26 November 2020
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    US-Präsident Donald Trump hat von einem „guten Fortschritt“  in den Verhandlungen zwischen Armenien und Aserbaidschan zum Bergkarabach-Konflikt gesprochen.

    Die Außenminister von Armenien und Aserbaidschan befinden sich derzeit in Washington. US-Außenminister Mike Pompeo hat am Freitag Vertreter beider Seiten des Konflikts zu separaten Gesprächen empfangen.

    „Wir reden darüber, wir reden mit Armenien. Wir haben sehr gute Beziehungen zu Armenien. Dort leben sehr gute Menschen. Sie sind so zielbewusst, unglaubliche Menschen. Wir werden sehen, was passiert “, sagte Trump gegenüber Reportern.

    Auf die Frage, ob er mit den Außenministern der beiden Länder gesprochen hat, gab der US-Präsident keine Antwort. „Ich möchte nichts sagen“, so Trump.

    Der Kreml weiß laut dem Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, noch nicht, was US-Präsident Donald Trump mit „gutem Fortschritt“ meine. Dieser Einschätzung könne die russische Regierung noch nicht zustimmen.

    Zuvor hatte Moskau laut Peskow sein Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht, dass Armenien und Aserbaidschan bislang die in der russischen Hauptstadt getroffenen Vereinbarungen nicht einhalten.

    Am 9. Oktober waren die Außenminister von Armenien und Aserbaidschan auf Einladung von Präsident Wladimir Putin zu Vermittlungsgesprächen nach Moskau gekommen. Die Gespräche dauerten mehr als zehn Stunden.

    Im Ergebnis dieser Gespräche wurde ein Waffenstillstand in der Konfliktregion um Bergkarabach vereinbart, der am 10. Oktober in Kraft trat und den beiden Konfliktparteien ermöglichen soll, Kriegsgefangene und Gefallene unter Vermittlung des Roten Kreuzes auszutauschen. Doch schon am selben Tag warfen die Seiten einander vor, gegen die Waffenruhe verstoßen zu haben. Ein zweiter Versuch, einen humanitären Waffenstillstand zu organisieren, wurde in der Nacht zum 18. Oktober unternommen.

    ekn/gs/sna

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    Tags:
    Donald Trump, Mike Pompeo, USA, Aserbaidschan, Armenien, Bergkarabach-Konflikt