02:17 27 November 2020
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    Die italienische Regierung plant weitere Beschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. Gegen in mehreren Regionen bereits beschlossene Maßnahmen wurde demonstriert. Dabei erlitten in Rom laut Medienberichten zwei Polizeibeamte Verletzungen, mehrere Protestler wurden festgenommen.

    In Italien könnten etwa Schwimmbäder und Turnhallen geschlossen werden, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einem Entwurf, der am Samstag in Umlauf gebracht wurde. Bars und Restaurants müssten demnach um 18.00 Uhr schließen. Zudem sollten die Menschen dazu angehalten werden, ihren Bezirk nicht zu verlassen.

    Proteste

    Kampanien, Latium, die Lombardei und weitere Regionen beschlossen bereits strengere Maßnahmen mit nächtlichen Ausgangssperren. In Rom kam es am Samstagabend zu Protesten von Anhängern der rechtsgerichteten Gruppierung Forza Nuova gegen die Einschränkungen.

    Im Laufe der Aktionen wurden nach Angaben der Zeitung „La Reppublica“ zwei Polizisten verletzt. Müllcontainer seien in Brand gesteckt und Autos beschädigt worden. Es sei zu insgesamt 15 Festnahmen gekommen.

    Pandemie-Lage in Italien und weltweit

    Laut den jüngsten Angaben der US-amerikanischen Johns Hopkins University (JHU) beträgt die Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle mehr als 42 Millionen weltweit. Bislang sind 1,1 Million Corona-Patienten gestorben.

    In Italien wurden der IHU zufolge 504.509 Corona-Infizierte registriert. Seit dem Beginn der Pandemie starben dort laut der Uni 37.210 Patienten an der durch das Virus SARS-CoV-2 ausgelösten Lungenerkrankung.

    mo/sb/rtr

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