11:28 02 Dezember 2020
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    Nach der brutalen Messerattacke in Nizza verstärkt die französische Regierung den Schutz von Schulen  und Gotteshäusern. Dies hat Armeeministerin Florence Parly am Freitag, nach einer Sitzung des von Staatschef  Emmanuel Macron geleiteten Verteidigungsrates in Paris, angekündigt.

    Dazu werden auch Soldaten der inländischen Anti-Terrormission „Sentinelle“ eingesetzt. Eine besondere Verstärkung mit Sicherheitskräften wird es laut Innenminister Gérald Darmanin in der Mittelmeermetropole Nizza geben. Außenminister Jean-Yves Le Drian sagte, dass auch der Schutz von französischen Einrichtungen im Ausland verstärkt werden solle. Das gelte beispielsweise für Schulen.

    Bei der Messerattacke in einer Kirche in Nizza waren am Donnerstag mindestens drei Menschen getötet und weitere verletzt worden. Das Attentat wurde am Geburtstag des Propheten Mohammed begangen. Der mutmaßliche Täter, der aus Tunesien stammen soll, soll „Allahu Akbar“ (arabisch für „Gott ist groß“) gerufen haben. Mit den Ermittlungen wurde eine Anti-Terror-Abteilung der Staatsanwaltschaft beauftragt. Frankreich rief die höchste Terrorwarnstufe aus, Staatspräsident Emmanuel Macron sprach von einem Terroranschlag. Außerdem hatte der Staatschef angekündigt, dass der „Sentinelle“-Einsatz von bisher 3000 auf nun 7000 Soldaten aufgestockt werde.

    ekn/dpa/gs

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    Tags:
    Emmanuel Macron, Attentat, Messerattacke, Frankreich