02:34 27 November 2020
SNA Radio
    Аusland
    Zum Kurzlink
    513123
    Abonnieren

    In einem in dieser Woche veröffentlichen  Artikel hat die amerikanische Zeitung  „The Wall Street Journal“  die Russin Olga Galkina als eine der Quellen des kompromittierenden Materials über US-Präsident Donald Trump bezeichnet. Galkina hat die Vorwürfe ihrer Beteiligung an dem Vorfall zurückgewiesen.

    „Es geht mir nicht besonders gut, weil ich eine solche Geschichte im Prinzip nicht erwartet habe.  (…)  Das alles stimmt aber gar nicht“, kommentierte sie den Zeitungsbericht in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Die im Artikel erwähnten Informationen sind laut Galkina „nicht wahr“.

    Die 44-jährige Russin gab zu, dass sie Igor Dantschenko kenne, der in dem Artikel als „mit amerikanischen Spionen verbundene Person“ erwähnt wurde.  „Wir sind zusammen zur Schule gegangen, danach ist er aber nach Amerika geflogen, um dort zu studieren und zu arbeiten. Wir haben uns lange nicht gesehen. So ist es. Wir waren befreundet. Und er hat mir geholfen“, sagte Galkina.

    „The Wall Street Journal“ nannte weniger als eine Woche vor den US-Präsidentschaftswahlen eine weitere russische „Quelle“ des kompromittierenden Dossiers über US-Präsident Donald Trump und behauptete, es sei Olga Galkina, eine 40-jährige Russin aus Perm.

    Die Identität der wichtigsten „Quelle“ des Dossiers von dem ehemaligen britischen Geheimdienstoffizier Christopher Steele wurde bereits im Juli von den amerikanischen Medien bekannt gegeben. Es war laut Medienberichten ein Analytiker namens Dantschenko, der in der Ukraine geboren wurde und in Perm studierte. Danach arbeitete er in den USA als Spezialist für Russland und Eurasien. Galkina soll ihn laut „The Wall Street Journal“ mit Informationen versorgt haben, als sie 2016 in Zypern in dem internationalen Unternehmen  XBT-Holding arbeitete, welches dem russischen Geschäftsmann Alexei Gubarew gehört.

    ekn/sna/gs

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    „Reichstagssturm 2.0“ - Jetzt spricht Elijah Tee zu den Vorwürfen
    „Überraschung für Russen“: USA verlegen Raketenwerfer von Ramstein ans Schwarze Meer
    Deutsch-russische Wasserstoffkooperation beschlossen
    Tags:
    Präsidentschaftswahlen, USA, Russland