06:14 03 Dezember 2020
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    Der russische Präsident Wladimir Putin und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron haben am Montag nach Angaben des Kreml-Pressedienstes die Situation um Bergkarabach ausführlich besprochen.

    „Wladimir Putin hat über aktive Vermittlungsbemühungen seitens Russlands gesprochen, die es ermöglichten, das Blutvergießen zu beenden und neue Opfer des Konflikts zu verhindern, sowie über den Einsatz des russischen Friedenskontingents entlang der Kontaktlinie und des Latschin-Korridors. Es wurde betont, dass das Abkommen vom. 9 November  zwischen dem Präsidenten von Aserbaidschan und dem Premierminister von Armenien umgesetzt wird und sich die Situation in der gesamten Region stabilisiert hat“, heißt es in einer Mitteilung des Kreml-Pressedienstes.

    „Die Staats- und Regierungschefs haben die Notwendigkeit betont, dringende humanitäre Probleme zu lösen, darunter die Rückkehr von Flüchtlingen an ihre Wohnorte, die Gewährleistung normaler Lebensbedingungen für die Bevölkerung, die Wiederherstellung der Infrastruktur, die Erhaltung christlicher Kirchen und Klöster“, so die Mitteilung.

    Armeniens Außenminister Sohrab Mnazakanjan
    © AP Photo / Russian Foreign Ministry Press Service via AP)
    In diesem Zusammenhang habe Wladimir Putin auch die Errichtung eines Zentrums für humanitäre Hilfe in Russland angekündigt.

    In der Nacht zum 10. November hatten Armenien und Aserbaidschan unter Vermittlung Russlands ein Waffenstillstandsabkommen für Bergkarabach erzielt. Das Abkommen sieht den vollständigen Waffenstillstand in Bergkarabach ab dem 10. November sowie den Austausch von Kriegsgefangenen und Rückgabe größerer Gebiete an Aserbaidschan vor, die bislang unter Kontrolle Armeniens gestanden haben. 

    ekn/sna/gs

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    Tags:
    Emmanuel Macron, Wladimir Putin, Bergkarabach-Konflikt