13:07 04 Dezember 2020
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    Das medizinische Zentrum Casmu hat am Freitag (Ortszeit) eine Vereinbarung mit dem russischen Direktinvestitionsfonds über die Lieferung von 1,5 Millionen Dosen des Impfstoffs „Sputnik V” nach Uruguay bekanntgegeben. 

    „Wir haben eine Vereinbarung unterzeichnet und sind der lokale Vertreter des Impfstoffs 'Sputnik V' geworden (...). Das Unternehmen hat den Impfstoff für eineinhalb Millionen Menschen reserviert, für jeden zwei Dosen”, sagte Raul Rodriguez, Präsident von Casmu, in einem Interview mit dem Radiosender Oriental.

    Das Zentrum warte auf den Abschluss der dritten Phase der klinischen Tests und auf eine WHO-Genehmigung, bevor er die Verteilung des Präparats beginne.
    Mitte Oktober hatte die uruguayische Regierung ihre Teilnahme am internationalen Impfstoffplattform Covax der WHO angekündigt.

    „Sputnik V“

    Im August hatte das russische Gesundheitsministerium den weltweit ersten Impfstoff zur Vorbeugung der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt worden war.

    Das Präparat ist eine Lösung für die intramuskuläre Infusion. Der Impfstoff soll in zwei Etappen mit einem Intervall von drei Wochen verabreicht werden. Diese Methode wird es laut dem russischen Gesundheitsministerium ermöglichen, eine Immunität zu bilden, die bis zu zwei Jahre anhalten soll.

    Der russische Impfstoff ist einer von zehn entwickelten Impfstoffen der Welt auf der WHO-Liste, die kurz vor dem Ende der dritten Phase der klinischen Tests und dem Start der Massenproduktion stehen. Russland hat ein Gesuch für die beschleunigte Registrierung an die WHO gerichtet.

    Derzeit erfolgen klinische Tests von „Sputnik V“ neben Russland auch in Weißrussland, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien und Brasilien.

    msch/sb/sna

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    Russland, Corona-Impfstoff, Uruguay