10:15 27 November 2020
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    Russlands Gesundheitsminister Michail Muraschko hat seinem armenischen Amtskollegen Arsen Torosyan Proben des russischen Impfstoffs gegen Coronavirus „Sputnik V“ übergeben. Dies teilte der Pressedienst des russischen Gesundheitsministeriums mit.

    „Heute haben wir Proben des russischen Impfstoffs mitgebracht und möchten sie dem Gesundheitsminister übergeben“, wird Muraschko vom Pressedienst zitiert.

    Am Donnerstag hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass Ungarn das erste Land in Europa sei, das den russischen Corona-Impfstoff bekommen habe. Kurz darauf hatte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó auf seinem Facebook-Account ein Video gepostet, auf dem die Lieferung des Präparats mithilfe eines Flugzeugs der russischen Fluggesellschaft „Aeroflot“ zu sehen war.

    „Sputnik V“

    Der russische Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus, der den Namen „Sputnik V“ erhielt, war der weltweit erste. Er wurde vom Gamaleya-Forschungsinstitut mit Unterstützung des RDIF entwickelt. Experten zufolge wiesen alle Freiwilligen bei den klinischen Studien hohe Antikörpertiter aus. Es seien keine schwerwiegenden Komplikationen festgestellt worden, hieß es.

    Der Impfstoff basiert auf dem Prinzip der viralen Vektoren, welches folgendermaßen funktioniert: Auf einem für Menschen harmlosen deaktivierten Adenovirus wird – ähnlich wie auf einer Trägerrakete – ein Stück Coronavirus angebracht. Nach der Impfung entsteht eine Immunabwehr – sowohl gegen das Adeno- als auch gegen das Coronavirus. "Sputnik V" besteht aus zwei Komponenten, die in zwei Etappen innerhalb von drei Wochen verabreicht werden.

    ac/mt/sna

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    Gesundheitsministerium Russlands, Lieferung, Armenien, Corona-Impfstoff, Sputnik-V