07:18 15 November 2019
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    Massendemo in Ost-Berlin am 4. November 1989

    „Gewalt war kein Ausweg für die Macht“ – Historiker über DDR-Untergang 1989

    CC BY-SA 3.0 / Bundesarchiv / Bild 183-1989-1104-437 / Settnik, Bernd
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    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang (94)
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    Warum hat der reale Sozialismus seinen Zusammenbruch nicht mit Gewalt zu verhindern versucht? Warum haben die oppositionellen Kräfte selbst auf Gewalt verzichtet? Warum hat der firedliche Zusammenbruch selbst den Westen überrascht? Mit diesen Fragen hat sich der Historiker Martin Sabrow beschäftigt. Im Interview antwortet er darauf.

    - Professor Sabrow, warum haben gerade in der DDR die dort so Mächtigen ihre Macht so gewaltlos aufgegeben?

    - Das ist eine nicht mit einem Satz zu beantwortende Frage, und sie enthält vielleicht einen Moment an glücklicher Kontingenz. Nicht alles, was im historischen Verlauf geschieht, musste notwendig so kommen, sonst hätte man es  womöglich vorhersagen können. Manches hängt von besonderen, unwiederholbaren Momenten und Umständen ab. Zu den Umständen gehört die Delegitimierung politischer Gewalt in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Nach den Schrecken der ersten Jahrhunderthälfte und nach den Schrecken des Stalinismus und Poststalinismus hat sich im Zuge des Aufstiegs der Menschenrechte und Abrüstungsverträge ein Zivilisierungsprozess ergeben. Der hat die Emphase des Zwangs und der Gewalt mehr und mehr aus den Hirnen auch der Mächtigen verdrängt.

    Das hat unter anderem den Grund, dass in der zusammenwachsenden und sich globalisierenden Welt, des Westens zumindest, Gewalt offenbar noch eine militärische, immer weniger aber eine politische Option mehr war – weil sie keine kulturelle Akzeptanz mehr hatte.

    Ein zweiter Grund ist natürlich auch generationsbezogen: Der reale Sozialismus kannte keine regulierten Nachfolger-Installierungen. Sie ergab sich oft durch Sturz oder Tod. Sie war nicht institutionalisiert und zögerte sich deswegen regelmäßig  lange hinaus. Die letzten Generalsekretäre der realsozialistischen Staatsparteien starben fast alle im Amt oder wurden mit Mühe nur abgelöst, wenn überhaupt. Auch deshalb war die Führung 1989 in der DDR ohnmächtig.
    Dazu gehört, nur für die DDR geltend: Durch die halbfreien und dann so überraschend ausgehenden und akzeptierten Wahlen in Polen war die DDR isoliert. Sie war im Grunde eine diktatorische Insel des Realsozialismus in einer sich verändernden Welt. Es begrenzte die Handlungsoptionen, wie man auch an der Schließung der Grenzen sieht.

    Der nächste Grund ist die Machtverteilung. Die Macht war gespalten. Es gab ja neben und hinter Honecker auch Reformsozialisten, die ursprünglich vielleicht auf Werner Lamberz zurückgingen, aber nun in Egon Krenz und Günter Schabowski personifizierten. Diese Reformgruppe durfte keine Gewalt anwenden, ohne dass sie ihre gesamte Legitimation verloren hätte. Die Gerontokraten um Honecker waren gelähmt, die „Reform-Kommunisten“ waren nicht in der Lage, die Gewalt-Option zu ziehen. Dann kommt hinzu, dass die Protestbewegung ihrerseits im starken Maße eine Ausreisebewegung war. Sie wurde nie zu dieser explosiven Opposition, die sagte „Entweder wird hier unser Leben realisiert oder aber es ist Alles vergebens.“ Es gab in den letzten Jahren des Regimes immer die Exit-Option.

    - Was war ausschlaggebend: Die Macht der Masse der Demonstranten oder der Unwille der Mächtigen, ihre Möglichkeit zur Gewalt einzusetzen?

    - Die Gewaltlosigkeit der Bürgerrechtsbewegung unterlief die Denk- und Verhaltensmuster der Herrschenden. Nicht überall. Die Auseinandersetzung in Dresden am 4. Oktober 1989, auch die Protestformen in Plauen zeigen, dass der Umbruch in der DDR nicht ganz so friedlich ablief, wie es im Nachhinein aussieht. Aber im großen Maßstab war es das schon. Dabei spielt eine Rolle, dass die Kritiker eigentlich nicht auf den Sturz des Regimes hinarbeiteten, sondern auf den verbesserten Sozialismus. Beide Seiten waren in der Illusion gefangen, dass der Sozialismus eigentlich grundlegend ein schon gutes Modell darstellt, das nur in ganz anderer Weise ausgebaut werden müsste. Auf diesem Wege war die Unterscheidung zwischen Parteireformern und Systemgegnern eher graduell als substantiell. Sie ist nicht so konfrontativ, wie am 17. Juni 1953, als es hieß: „Wir oder sie.“ Eine Rolle mag auch noch die blutige Niederschlagung der Studentenbewegung in Beijing, am Tiananmen-Platz gespielt haben. Es verhielt sich nicht so, dass Krenz mit der chinesischen Lösung drohen wollte. Es ist eher so, dass alle vor der chinesischen Lösung Angst hatten.

    Sicherlich, das MfS hatte mit seiner frivolen Sicht schon recht, zu sagen: „Diese 2400 Plüschheinis von der Friedensbewegung, die hätten wir mit dem ersten Schuss auseinander getrieben.“ Die Machtverhältnisse im militärischen Sinne waren eindeutig und sie waren auch unangefochten. Ich glaube nicht daran, dass der Unwille unter den mobilisierten Soldaten gereicht hätte, die Waffen wegzuwerfen. Das wäre Desertion und in gewissen Umständen mit Tod bestraft worden. Insoweit waren die Machtmittel da und es war insoweit in mancher Hinsicht stärker eine Implosion der Macht, die selbst keine Perspektive mehr sah und nach Lenin handelte: Die da oben konnten nicht mehr weiter und die da unten wollten nicht mehr weiter. In den sich öffnenden Raum stießen dann auch immer stärker Forderungen vor, erst der Bürgerrechtsbewegungen, dann der Parteigründungen, schließlich der Menschen, die an den Westen dachten und in den Westen wollten. Dann wurde die Bürgerrechtsbewegung sehr stark sehr schnell marginalisiert.

    In Abwägung aller zusammenschießenden Strömungen und Handlungslogiken stellt die resignierende Selbstentmachtung aus „Ausweglosigkeit“ einen überragenden Faktor dar. Zu der Frage, warum dieses Regime so wunderschön zusammengebrochen ist, gesellt sich damit die Frage: Warum hat es sich so lange halten können?

    - Sie haben in dem von Ihnen herausgegebenen Buch über ‘89 und die Rolle der Gewalt unter anderem gefragt: „Ahnten die Machthaber wirklich nicht, worum es ging?“ Welche Antwort haben Sie nun einige Jahre später darauf?

    - Als Westbürger hatte ich mehr Glauben an die Festigkeit der DDR als deren Eliten selbst. Das SED-Regime war sich seiner Künstlichkeit, seiner Zerbrechlichkeit viel stärker bewusst, als es nach außen hin ausstrahlte. Die Machthaber wussten, dass es immer um die Existenz geht. Andererseits aber haben wir eine interessante Dialektik von Stabilität und Auflösung. Mit jedem außenpolitischen Erfolg glaubte besonders Honecker, aber mit ihm auch das Politbüro und die Herrschaftselite insgesamt, ihren Status zu festigen und internationale Anerkennung zu erwerben. Sie realisierten zu wenig, eben dies auch zur Erosion der Herrschaftslegitimation beitrug. Honecker hat bei seinem Besuch in Bonn 1987 stolz aufgezählt, wie viele Bundesbürger in dem Jahr schon in der DDR waren und wie viele DDR-Bürger auch schon in der Bundesrepublik waren. Er sah dies als Beleg, dass endlich die Gleichheit beider Staaten anerkannt wird. In Wirklichkeit ließ er aber den Vergleichsmaßstab und den Sehnsuchtsort Westen in eine Weise in die DDR hinein, was innen sehr viel mehr Legitimation kostete als es außenpolitisch erbrachte.

    - Der 9. November 1989, die Grenzöffnung vor 30 Jahren, war auch ein gewaltloses Ereignis. Haben die Faktoren, die Sie soeben benannt haben, damit zu tun, dass es so gewaltlos ablief, dass Grenzsoldaten und Grenzoffiziere einfach aufgrund der Menschenmenge vor ihnen die Tore aufmachten?

    - Es herrschte zum ersten ein erhebliches Maß an Führungslosigkeit in diesem Moment. Zum zweiten fand gerade die Tagung des ZK der SED vom 8. bis 10. November 1989 statt, die zu großen Ausbrüchen und Umbrüchen in der Versammlung führtet und die Aufmerksamkeit der Machthaber gefangen hielt. Drittens war ein Reisegesetz unterwegs, das ja nicht sehr viel anders war, es kanalisiert natürlich und ist auch rückholbar. Dagegen die Maueröffnung aus wilder Wurzel, aus der Kraft der Menschen heraus, die war eben nicht rückholbar. Insoweit gibt es Unterschiede, aber in der Logik sind das eher graduelle Unterschiede und das machte das Regime in gewisser Weise wehrlos, jetzt mit Macht etwas zu verhindern, das zwei Tage später auf dem Verordnungswege in Kraft gesetzt werden sollte. Das macht diese Sprachlosigkeit aus. Dann auch die Reform-Illusion: Honecker, der noch am 16. Oktober, kurz vor seiner Absetzung, Panzer durch Leipzig fahren lassen wollte, nicht um sie zu einzusetzen, aber um als Demonstration zu zeigen, was möglich wäre, wich einem Mann, der von der Illusion eines reformierbaren Sozialismus auf deutschem Boden überzeugt war und am Ende gerade einmal 50 Tage die Macht in seinen Händen halten konnte.

    - Sie haben im Buch geschrieben: Die Bürgerrechtsbewegung wollte das System in der DDR nicht stürzen. Darauf hat Wolfgang Templin gesagt, einer der bekannten Aktiven aus der Bürgerbewegung, das sei ein Irrtum, natürlich sei um die Machtfrage gegangen. Wie würden Sie auf den Widerspruch von Templin reagieren?

    - Erstmal mit großem Respekt. Er war dabei, er war Protagonist. Ich bin ja nur im fahlen Schein der Quelle der späte Beobachter. Aber ich kann dafür den Freiraum der Quellenkritik  nutzen und meine, dass wir beide möglicherweise einem Missverständnis unterlagen. Mit System meine ich nicht die SED-Herrschaft, sondern das System des Sozialismus und damit auch die Idee eines Dritten Weges, die Idee eines antifaschistischen Aufbruchs, der letztlich in eine Form des besseren gemeinschaftlichen Zusammenlebens mündet, unter sozialistischem Vorzeichen und in Abgrenzung vom Bonner Konkurrenzstaat. Auch die Bürgerbewegung verfocht überwiegend die Idee eines besseren politischen Lebens in der DDR.

    Im Nachhinein haben viel Protagonisten des Dritten Weges ihre Rolle verändert, sie teleologisch neu gedeutet und bezogen auf den Weg in die deutsche Einheit, die sie im Herbst 1989 noch nicht sahen – oder auch entschieden ablehnten; man denke an Bärbel Bohley. Bis hin zu Wolf Biermann sind die zeitgenössischen Hoffnungshorizonte doch ganz überwiegend reformsozialistisch und nicht einheitseuphorisch. Und wenn es anders gewesen wäre und die freundliche Hoffnung auf einen Richtungswechsel innerhalb der DDR damals nicht dominant gewesen wäre, hätte die friedliche Revolution leicht in ein blutig ersticktes Aufbegehren münden können.

    - Was war die Ursache für das, was dann geschehen ist, für dieses Zurückweichen der staatlichen Macht bis hin zur Grenzöffnung am 9. November 1989? War das die Fluchtwelle, die immer wieder zunahm? Oder war es die wirtschaftliche Lage oder dass das System auf den vorhandenen Reformbedarf nicht mehr reagieren konnte? Gibt es da einen entscheidenden Faktor?

    - Da gibt es verschiedene Faktoren. Es gab eine Delegitimierung des SED-Systems. Viele in der DDR habe Formen der Entmachtung, der Bevormundung erlebt, in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Das ging bis hin zum „Sputnik“-Verbot 1988. Das empörte selbst viele in der SED. Plötzlich war man wirklich im „vormundschaftlichen Staat“, wie ihn Rolf Henrich beschrieben hat. Aber man hat es bisher nicht geglaubt, weil man sich als Teil der Macht verstand.
    Das SED-Regime war eine autokratische Diktatur, aber mit partizipativen Ansprüchen und Legitimationselementen – das macht sie nicht weniger schlimm und spielt doch eine wesentliche Rolle. Eine verstärkende Rolle kam der Wirtschaftskrise zu. Im Nachhinein lesen sich die Zahlen nicht so dramatisch, aber sie wurden damals als ausweglos katastrophal angesehen. Auch Ökonomie hat es bekanntlich mit Vertrauen und Vorstellung zu tun. Die Krise schien aber nicht mehr beherrschbar.

    Hinzu kommt: Die DDR war kein Nationalstaat. Polen konnte sich reformieren und auch im Umbruch als Gesellschaft begreifen mit gleichem nationalem Anspruch. In der DDR gab es keine nationale Klammer. Und wie der SED-Theoretiker Otto Reinhold im August 1989 sagte: „Die DDR ist nur als antifaschistischer, als sozialistischer Staat, als sozialistische Alternative zur BRD denkbar. Welche Existenzberechtigung sollte eine kapitalistische DDR neben einer kapitalistischen Bundesrepublik haben? Natürlich keine.“ Und tatsächlich bis in die Sowjetunion hat es niemand geglaubt, dass die Deutschen nicht jeden Tag nach Vereinigung strebten. Der Witz ist: Nein, sie strebten in Ost und West nicht nach der nationalen Einheit, und nur deswegen konnte sie am Ende Wirklichkeit werden.

    Erst im Nachhinein wird sichtbar, dass der Wunsch zum Zusammenleben stärker war, als zumindest die Deutungseliten und die Mehrheit der Westdeutschen es geglaubt hatten. Und ob bei den Ostdeutschen die Einheit der Nation im Mittelpunkt stand oder die einheitliche Kaufkraft der D-Mark, das sei dahingestellt. Es wird sicherlich beides gewesen sein, und es ist nicht schwer zu begreifen, dass der Wunsch nach Überwindung eines als bedrückend engen, zeitlosen, zeitstillstellenden Staates ohne Aufstiegsmöglichkeiten, der im Westen ein verlockendes Gegen-Bild sah, daraus einen nationalen Vereinigungsanspruch entwickelt. Der ist bekanntlich zum Teil realisiert, zum Teil aber auch enttäuscht worden. Ein vierter, sozialer Aspekt ist zu nennen: Die DDR war in ihren ersten beiden Jahrzehnten der Staat, das Land des sozialen Aufstiegs, und der erzwungene Elitenwechsel hat viele Positionen freigemacht. Diese sozialen Aufstiegskanäle verstopfen später in dramatischer Weise – und am Ende weit stärker als in der als reaktionär verteufelten Bundesrepublik.

    - Sie haben 2009 geschrieben, die DDR sei Vergangenheit, aber doch in mancher Hinsicht gegenwärtiger denn je. Nochmal zehn Jahre später: Wie sieht das heute aus? Sie haben auch ein Buch geschrieben über die Erinnerungsorte der DDR. Wie lässt sich heute, 30 Jahre nach dem beginnenden Untergang, von diesem Land sprechen?

    - Der rein nostalgische, wütend-aggressiv-ablehnende Bezug auf die DDR hat deutlich nachgelassen. Der Bezug auf 1989, also auf den Moment, an dem sich das Wunder des Mauerfalls vollzog und das SED-Regime fast lautlos verblich, ist einer Betrachtung gewichen, die weniger das isolierte Ereignis in den Mittelpunkt stellt, sondern mehr den Gesamtzusammenhang. Wir denken „1989“ heute stärker als Geschichte einer langen Wende, die weit vor ‘89 begann und weit nach ’89 endete. Wir sehen schließlich 1989 nicht nur als glücklichen Endpunkt eines Jahrhunderts der Extreme. Wir sehen das Datum heute zugleich auch als problembeladenen Beginn oder auch Zwischenschritt zeitlich übergreifender Entwicklungen, die den Ausgang des 20. mit dem Auftakt des 21. Jahrhunderts verbinden.

    Der Umbruch von 1989 stellt sich heute in einem längeren Zusammenhang dar, in dem Glück und Freude einerseits, Unbehagen und Misstrauen andererseits, ineinanderfließen. Das ist unser neuer Blick auf 1989. Er führt meines Erachtens dazu, dass dieser Jahrestag nicht mehr so rückhaltlos euphorisch begangen wird, wie der 25. und der 20. Jahrestag.  Vielmehr wird er heute überstrahlt von der neuen politisch-kulturellen Frontlinie unserer Zeit, die zwischen Liberalismus und Illiberalismus verläuft. Für die eine Seite steht neben Machtinhabern wie Trump, Orban und Kaczynski der russische Präsident Putin, der in Osaka fast schon triumphierend ausruft, dass das Zeitalter des Liberalismus vorbei ist. Diese neue Frontlinie scheint auch durch Deutschland und durch die Erinnerung an die friedliche Revolution zu gehen. Auf der einen Seite bleibt sie eine wunderbare und feierwürdige Freiheitsrevolution, die die Liberalität an die Macht gebracht hat, auf der anderen führt sie zu der Frage, ob der Liberalismus als Bewegung sich erschöpft hat, weil er seine Zukunftsversprechen nicht  vollständig erfüllen konnte und weil er sich kompromisshaft und zerrissen zeigt statt stark und entscheidungssicher. Aber in der Krise wachsen auch die Gegenkräfte: Viel stärker als noch vor einigen Jahren ist uns heute klar, dass die Demokratie vom Engagement der Demokraten lebt, und diese Erkenntnis birgt eine selbstbewusste Zuversicht, die sich auch mit vollem Recht auf „1989“ berufen kann.

    Der Historiker Prof. Dr. Martin Sabrow Anfang November 2018 im ehemaligen DDR-Staatsratsgebäude
    © Sputnik / Tilo Gräser
    Der Historiker Prof. Dr. Martin Sabrow Anfang November 2018 im ehemaligen DDR-Staatsratsgebäude

    Prof. Dr. Martin Sabrow ist Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam. Er war 2005/2006 Vorsitzender der „Expertenkommission zur Erarbeitung einer Gesamtkonzeption für einen Geschichtsverbund ‚Aufarbeitung der SED-Diktatur’“ der Bundesregierung.

    Lesetipp:

    Martin Sabrow (Hg.): „1989 und die Rolle der Gewalt“

    Wallstein Verlag, 2012. 428 Seiten. ISBN: 978-3-8353-1059-9. 34,90 Euro

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    DDR 1989 – Erst Feier zum 40. Jahrestag, dann "Mauerfall" und Untergang (94)
    Tags:
    Sozialismus, Berliner Mauer, DDR, SED, Mauerfall, 30 Jahre Mauerfall