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    Kok-Boru im Altai: Volkssport mit Pferd und Ziege

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    • Kok-Boru im Altai: Volkssport mit Pferd und Ziege
    • Die Teilnehmer des Teams der Region Ongudaj freuen sich über den Sieg in der Kok-Boru-Meisterschaft der Republik Altai
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    • Teilnehmer der Mannschaften während der Pause bei einem Spiel der Kok-Boru-Meisterschaft der Republik Altai
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    • Ein Teilnehmer einer Mannschaft während der Kok-Boru-Meisterschaft der Republik Altai
    • Kok-Boru im Altai: Volkssport mit Pferd und Ziege
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    © Sputnik / Alexandr Kryazhev
    Nach den Regeln, die von der 2001 gegründeten Internationalen Kok-boru-Föderation festgelegt wurden, kämpfen zwei Mannschaften mit jeweils 12 Spielern und zwölf Pferden gegeneinander, wobei immer nur 4 Reiter von jeder Mannschaft gleichzeitig auf dem Feld sein dürfen. Gekämpft wird um einen etwa 35kg schweren Ziegenkadaver. Ziel ist es, diesen in das gegnerische Tor, den „Taj kasan“ zu werfen. Ein Wettkampf dauert 2 Mal 20 Minuten. Ursprünglich diente das Spiel dazu, junge Männer für den Kampf zu Pferd zu schulen.

    Am Wochenende hat im Dorf Jelo in der russischen Teilrepublik Altai die Kok-Boru-Meisterschaft stattgefunden. Die Teilnehmer des Wettbewerbs mussten gegeneinander nicht nur in Kraft, sondern auch in Gewandtheit messen.

    Kok-boru ist eine Nomaden-Sportart, die auf die Zeit des Zoroastrismus (entstanden ca. 1800 v.Chr.- 600 v. Chr.)zurückgeht. Das Spiel, das übersetzt „Grauer Wolf“ heißt, erfreut sich in ganz Zentralasien bis heute großer Beliebtheit und wird traditionell zum Frühlingfest Nooruz und bei großen Familienfesten gespielt. Diese Form des Reiterwettkampfs bildet einen der Höhepunkte der Weltweiten Nomadenspiele, die 2014 zum ersten Mal in Cholpon-Ata, Kirgistan stattfanden.

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    Tags:
    Wettbewerb, Sport, Altai, Russland

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