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    Großbritannien: Invasion in den Irak als Fehler eingestuft

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    • Der Irak-Invasion fielen 200 Briten und 150.000 Iraker zum Opfer.
    • Brennendes Bagdad nach Luftangriffen der Koalitionskräfte am 21. März 2003.
    • US-Präsident George Bush und der britische Premier Tony Blair beim Handshake nach einer gemeinsamen Pressekonferenz in Belfast am 8. April 2003.
    • Der Beschluss über die Irak-Invasion Großbritanniens sei damals auf Grundlage von unbestätigten Aufklärungsangaben getroffen worden, sagte der Kommissionschef John Chilcot, der die offizielle Untersuchung der britischen Teilnahme an der Irak-Kampagne 2003-2009 leitete.
    • Soldaten der königlichen Marineinfanterie Großbritanniens feuern lenkbare Raketen auf irakische Stellungen ab.
    • Britische Soldaten durchsuchen Iraker bei der Einfahrt in die südirakische Stadt Basra am 31. März 2003.
    • Laut Chilcot war die Planung der Militärinvasion „völlig inadäquat“.
    • Der Kampf um Basra zwischen irakischen und britischen Truppen – eine der ersten Kämpfe des Irak-Kriegs während der Invasion.
    • Großbritanniens Premier Tony Blair trifft britische Truppen in der Hafenstadt Umm Qasr im Süden des Iraks am 29. Mai 2003.
    • US-Marineinfanterist tritt die Tür bei der Erstürmung eines Gebäudes in Bagdad am 15. April 2003 ein.
    • Am 6. April 2003 nahmen die Briten die zweitgrößte irakische Stadt Basra ein.
    © REUTERS / Atef Hassan
    Der Irak-Invasion fielen 200 Briten und 150.000 Iraker zum Opfer.

    Der Irak-Krieg begann am 20. März 2003 mit der Invasion der USA und ihrer Verbündeten, darunter Großbritannien, zum Sturz des Regimes von Saddam Hussein. Die Teilnahme der britischen Truppen an der Operation spaltete das Kabinett des damaligen Premiers Tony Blair. Das Kabinett beschloss die Entsendung der Truppen in den Irak erst nach Erklärung Blairs darüber, dass Hussein über Massenvernichtungswaffen verfügt, die im Irak im Ergebnis nicht entdeckt wurden. Am Dienstag wurde in London ein Bericht einer Kommission vorgestellt, die die britische Teilnahme an der Irak-Kampagne von 2003 bis 2009 offiziell untersuchte, in dem die britische Invasion als Fehler eingestuft wird —  zum Leidwesen vor allem der friedlichen Iraker.

    Zum Thema:

    Einmarsch 2003: Irakisches Parlament will Klage gegen Großbritannien fordern
    Kommission: Irak war unfähig zu Bau von Atomwaffen
    Kommission: Blair hat Bedrohung durch Irak bewusst übertrieben
    Britische Kommission: Intervention in Irak war nicht das letzte Mittel
    Tags:
    Großbritannien, Irak

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