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    Trotz alledem: Wie funktioniert die weltweit verbotene Fluggesellschaft Nordkoreas?

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    • Air Koryo wurde 1950 unter der unmittelbaren Teilnahme der Sowjetunion gegründet und flog ursprünglich nicht nur mit sowjetischen Flugzeugen, sondern auch mit Crews aus der UdSSR.
    • Damals hieß die Fluggesellschaft SOKAO. Vor 1992, als die Fluglinie endlich in Air Koryo umbenannt wurde, hatte sie noch ein paar Namen gewechselt.
    • Mitte der 1970er stieg Air Koryo in Düsenflugzeuge ebenfalls sowjetischer Produktion um. Die Passagierjets Il-62 und Tu-154 flogen aus Pjöngjang u.a. nach Hamburg und Ost-Berlin.
    • . Diese Maschinen wurden zu den Arbeitspferden von Air Koryo für weitere 30 Jahre und „überlebten” neben der Sowjetunion auch  die beiden nordkoreanischen Staatschefs, bis deren Flugbetrieb aus Sicherheitsgründen und Umweltschutz Anfang der 2000er fast weltweit verboten wurde.
    • Vor zehn Jahren führte Air Koryo eine Modernisierung ihres Flugzeugparks durch, indem die Nordkoreaner vier gebrauchte Passagierjets der Typen An-148 und Tu-204 kauften.
    • Die Il-62 aus den 1960ern wird seitdem nur als Regierungsmaschine von Kim Jong-un, und zwar unregelmäßig, betrieben.
    • Laut der offiziellen Internetseite von Air Koryo bietet die Fluggesellschaft vier internationale Flüge nach Wladiwostok, Peking, Schanghai und Shenyang an. Der Preis für einen Flug aus Wladiwostok nach Pjöngjang am 29. Oktober dieses Jahres beträgt 439 Dollar für Economy Class und  520 Dollar für Business-Plätze.
    • Am meisten betrifft die Kritik den Service von Air Koryo: Die Crew kann zum Beispiel nicht immer gut Englisch
    • Statt Musik und Filme werden den Passagieren patriotische Hymnen und Cartoons angeboten.
    • Die Verpflegung  während des Fluges findet die Mehrheit der Fluggäste trotzdem gut: Zu den nordkoreanischen Spezialitäten wird sogar Bier serviert.
    • Die Vorwürfe der Expertengemeinschaft gegenüber Air Koryo sind allerdings nicht auf die mangelnde Sicherheit bezogen. Trotz ihres Alters befinden sich die nordkoreanischen Jets in einem guten technischen Zustand.
    Air Koryo wurde 1950 unter der unmittelbaren Teilnahme der Sowjetunion gegründet und flog ursprünglich nicht nur mit sowjetischen Flugzeugen, sondern auch mit Crews aus der UdSSR.

    Archaische Flugzeuge und nur vier Flugziele. Damit wird die einzige Fluggesellschaft Nordkoreas von der Unternehmensberatung Skytrax auf den letzten Platz in ihrem einflussreichen Rating gesetzt. Doch die wenigen Kunden der nordkoreanischen Fluglinien aus Europa und den USA sind mit dieser Bewertung nicht einverstanden.

    Air Koryo wurde 1950 unter der unmittelbaren Teilnahme der Sowjetunion gegründet und flog ursprünglich nicht nur mit sowjetischen Flugzeugen, sondern auch mit Crews aus der UdSSR. Damals hieß die Fluggesellschaft SOKAO. Vor 1992, als die Fluglinie endlich in Air Koryo umbenannt wurde, hatte sie noch ein paar Namen gewechselt.

    Mitte der 1970er stieg Air Koryo in Düsenflugzeuge ebenfalls sowjetischer Produktion um. Die Passagierjets Il-62 und Tu-154 flogen aus Pjöngjang u.a. nach Hamburg und Ost-Berlin. Diese Maschinen wurden zu den Arbeitspferden von Air Koryo für weitere 30 Jahre und „überlebten” neben der Sowjetunion auch  die beiden nordkoreanischen Staatschefs, bis deren Flugbetrieb aus Sicherheitsgründen und Umweltschutz Anfang der 2000er fast weltweit verboten wurde.

    Vor zehn Jahren führte Air Koryo eine Modernisierung ihres Flugzeugparks durch, indem die Nordkoreaner vier gebrauchte Passagierjets der Typen An-148 und Tu-204 kauften. Das Verbot für Flüge in die EU wurde teilweise aufgehoben. Seitdem wird die Il-62 aus den 1960ern nur als Regierungsmaschine von Kim Jong-un, und zwar unregelmäßig, betrieben. 

    Die jüngsten Sanktionen gegen Nordkoreas Atomprogramm trafen inzwischen auch Air Koryo, deren Streckennetz aufgrund des Brennstoffmangels im Land nur beschränkt bleibt. Laut der offiziellen Internetseite von Air Koryo bietet die Fluggesellschaft vier internationale Flüge nach Wladiwostok, Peking, Schanghai und Shenyang an. Der Preis für einen Flug aus Wladiwostok nach Pjöngjang am 29. Oktober dieses Jahres beträgt 439 Dollar für Economy Class und 520 Dollar für Business-Plätze.

    Die Fachleute und diejenigen, die mit Air Koryo geflogen sind, behaupten, dass die Vorwürfe der Expertengemeinschaft gegenüber der Fluggesellschaft nicht auf die mangelnde Sicherheit bezogen sind. Trotz ihres Alters befinden sich die nordkoreanischen Jets in einem guten technischen Zustand. Zu Problemen kommt es erst in Bezug auf den Service: Die Crew kann nicht immer gut Englisch, statt Musik und Filme werden den Passagieren patriotische Hymnen und Cartoons angeboten. Die Verpflegung während des Fluges findet die Mehrheit der Fluggäste trotzdem gut: Zu den nordkoreanischen Spezialitäten wird sogar Bier serviert.

    Tags:
    Passagierflugzeug, Fluggesellschaft, Kommunismus, An-148, Il-62, Tu-154, Tu-204, Air Koryo, Kim Jong-un, Kim Il-sung, Kim Jong-il, Sowjetunion, Wladiwostok, Peking, UdSSR, Nordkorea, Russland, China
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