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    Achtes Weltwunder in Berlin –„Freilichtmuseum Kischi“ im Russischen Haus

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    • UNESCO-Weltkulturerbe Kischi: Ausstellung im Russischen Haus in Berlin Modell der im Jahr 1714 erbauten Verklärungskirche. Bei ihrem Bau wurde kein einziger Nagel verwendet. Im Freiluftmuseum Insel Kischi im Onegasee stehen 81 historische Bauten traditioneller Karelischer und Nordrussischer Holzbaukunst.
    • Das Freilichtmuseum Kischi im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur: Bunte Schautafeln, Holzexponate historische Bauten und Gegenstände des täglichen Bedarfs dokumentieren das Leben auf der kleinen nordrussischen Insel im Onegasee im Norden Russlands.
    • Karelisch-Russische historische Holzbauweise von Kischi: Architektonische Perlen  Detailgetreue Miniaturnachbauten aus Holz vermitteln einen Eindruck der architektonischen Schätze Nordrusslands. Seit 1990 ist das Staatliche Freilichtmuseum Kischi Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
    • Heidnische Bräuche und Russisch-Orthodoxer Glaube Die Ausstellungsstücke zum Leben auf der Insel Kischi vermittlen Eindrücke vom ländlichen Leben in Russisch-Karelien. Über 200.000 Touristen zieht das Freilichtmuseum jährlich an. Der Name Kischi leitet sich vom karelischen Begriff „Kischat“ – Spiele – ab.
    • Drei Jahrhunderte Leben: Finno-Ugrische Wepsen, Karelische und Russische Kultur Es gibt kleine Dörfer auf der Museums-Insel und in einigen Häusern wohnen auch Einheimische. Die Siedlungen zeigen das ländliche Leben in Karelien, das traditionelle Kunsthandwerk und erzählen vom bäuerlichen Brauchtum. Die Ausstellung zum UNESCO-Weltkulturerbe Kischi in Berlin zeigt traditionelles Handwerk und Volkskunst.
    • Welterbe aus Holz: Das Kirchenensemble Kischi-Pogost - das Herz der Insel Etwa 68 km vom der Hauptstadt Russisch-Kareliens Petrosawodsk entfernt liegt das Freilichtmuseum mit seinen historischen Holzbauten. Harmonie mit der Natur und die einzigartige Bauweise der Kirchen und der Wirtschaftshäuser machen den Charme des Touristenmagneten aus. Detailgetreue Modelle sind bei der Ausstellung im Russischen Haus zu bewundern.
    • Fester Glaube, starkes Fundament: Traditionelle Architektur der Karelen im Modell Die Berliner Ausstellung zum Freilichtmuseum zeigt detailgetreue Modelle der alten Holz-Bauwerke, die man auch heute noch auf der etwa 6 km großen Insel Kischi sehen kann. Sie sind durch Projektierungsgenauigkeit und Proportionalität gekennzeichnet.
    • Pflege des Weltkulturerbes: Freilichtmuseum Kischi stellt sich in Berlin vor Die heute einzig erhaltene Mehrkuppelkirche der Welt, die Verklärungskirche auf Kischi, wird von 22 Zwiebeltürmen auf 5 Zeltdächern bekrönt und von 30.000 Schindeln aus Espenholz gedeckt.
    • Volksbrauchtum und Tradition in Kischi: Fokus des Museums und der Ausstellung  Die in Russisch-Karelien erhaltenen Holzkapellen, die Wirtschaftsgebäude und die Wohnhäuser der Ureinwohner wurden auf die Insel befördert, um im einzigartigen Freilichtmuseum heidnische Traditionen, nordrussische Kultur und die historische Holzbauweise für die Nachwelt zu bewahren. Die Ausstellung in Berlin zeigt Miniaturmodelle der Bauten.
    • Wo gehobelt wird...Exponate zum Welterbe aus Holz  Für die Ausstellung zum Freilichtmuseum Kischi in Russisch-Karelien wurden Werkzeuge und alltägliche Gebrauchsgegenstände liebevoll zusammengetragen.
    • Das Freilichtmuseum für Holzarchitektur auf Kischi: Bewahrung des UNESCO-Welterbes Auf der Insel kann man auf einer 6 Kilometer langen Strecke eine Sammlung von Kirchen und Blockhäusern, Bockwindmühlen, Schmieden, Scheunen, Glockentürmen, Bauernkaten und Banjas in einer wunderschönen natürlichen Umgebung bewundern. Zudem gibt es Einblick in Erhaltungsmaßnahmen des Weltkulturerbes.
    • Kischi leitet den Fokus auf bäuerliches Leben und Brauchtum im Norden Russlands  Die meisten Bauwerke aus Holz sind auf das 18. und 19. Jahrhundert datiert. Das Freilichtmuseum beherbergt aber auch die älteste Holzkirche Russlands, die „Kirche der Auferstehung des Lazarus“, die im 14.Jahrhundert erbaut wurde.
    © Sputnik / Valeri Schiller
    UNESCO-Weltkulturerbe Kischi: Ausstellung im Russischen Haus in Berlin
    Modell der im Jahr 1714 erbauten Verklärungskirche. Bei ihrem Bau wurde kein einziger Nagel verwendet. Im Freiluftmuseum Insel Kischi im Onegasee stehen 81 historische Bauten traditioneller Karelischer und Nordrussischer Holzbaukunst.

    Das oft als „achtes Weltwunder“ bezeichnete Freilichtmuseum auf der russischen Insel Kischi in Karelien ist im Russischen Haus in Berlin zu Gast. Das als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannte Bauensemble von Kirchen und Häusern, die komplett aus Holz und ohne einen einzigen Nagel gefertigt wurden, präsentiert sich bis Mai in der deutschen Hauptstadt.

    Der Touristenmagnet „Kizhi Pogost“, was sich im Deutschen am besten mit Siedlung Kischi übersetzen lässt, liegt auf der gleichnamigen kleinen Insel, mitten im Onegasee in Karelien, einer Teilrepublik der Russischen Föderation an der Grenze zu Finnland.

    Das Freilichtmuseum umfasst die gesamte Insel mit 81 Monumenten, berühmt für ihre einzigartige Holzbauweise. Im Rahmen des Kulturfestivals „Russian Seasons“, das 2019 das ganze Spektrum russischer Kultur und Kunst in Deutschland vorstellt, präsentiert das Russische Haus der Kultur und Wissenschaften in der Berliner Friedrichstraße dieses Kleinod russischer Architektur und Lebensweise einer längst vergangenen Epoche.

    Wir waren für Sie in der Ausstellung und geben Ihnen mit einigen Fotos einen kleinen Einblick.

    Tags:
    Architektur, Ausstellung, Kultur, Russisches Haus der Kultur und Wissenschaft, Kischi, Karelien, Berlin, Russland
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