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    Tausende protestieren gegen Mietpreise und Gentrifizierung in Berlin

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    • Rund 40.000 Teilnehmer zählten die Veranstalter der Großdemonstration Markt Macht Armut - Wohnen ist Menschenrecht! auf dem Alexanderplatz in Berlin.
    • Die Teilnehmerzahl war deutlich höher als erwartet, was den Demonstrationszug erheblich im Zeitplan veränderte, weil sich immer mehr Menschen anschlossen.
    • Eines der Sinnbilder der Wut vieler Menschen in Berlin. Ihr Vorwurf an die Politik: Umgestaltung der Stadt im Interesse von Spekulanten nicht der Bewohner.
    • Die Karl-Marx-Allee in Berlin-Mitte ist eines der Sinnbilder für den Häuserkampf unserer Tage.
    • Der Demonstrationszug führte auch durch die Warschauer Straße über die Oberbaumbrücke durch zwei der so genannten Szene-Viertel Berlins, Friedrichshain und Kreuzberg, wo viele Clubs, Bars und alternative Kunst- und Kulturprojekte durch Spekulanten bedroht oder schon vertrieben wurden, die aus den Immobilien Eigentumswohnungen machen.
    • Das Quartier rund um den S-Bahnhof Warschauer Straße hat sich durch die Aktivitäten internationaler Immobilienkonzerne radikal verändert. Rechts, hinter dem im Entstehen befindlichen neuen S-Bahnhofs-Gebäude befindet sich das beliebte RAW-Gelände, mit diversen Clubs, Bars usw.
    • Eines der vielen Plakatmotive.
    • Der Blick von der Oberbaumbrücke in Richtung East Side Gallery. Ebenfalls für viele ein Sinnbild des Politikversagens. Der Berliner Senat ignoriert den Volksentscheid Mediaspree versenken von 2008, der für einen öffentlichen Zugang der ganzen Spree plädierte. Dennoch genehmigte Berlin den Bau eines Luxuswohnturmes, hier im Bild der linke Turm in der Bildmitte, für den so gar eine Bresche in die denkmalgeschütze als East Side Gallery bekannte ehemalige so genannte Hinterlandmauer gebrochen wurde.
    • Eines der vielen Plakatmotive.
    • Eines der vielen Plakatmotive.
    • Ein weiteres Sinnbild für die Verdrängung zugunsten von Spekulanteninteressen. Hier an der Ecke Schlesische/Cuvrystraße entsteht der Cuvry Campus, der aber keine Hochschule, sondern Büro- und Geschäftshäuser umfassen wird und mit seiner zu erwartenden Struktur die Angst der Wohn- und Gewerbe-Mieter vor steigenden Mieten anheizt. Die ehemalige Brachfläche war monatelang aus Protest besetzt worden.
    • Eines der vielen Plakatmotive.
    • Noch ein Sinnbild für die Motive der Demonstranten. Umwandlung von Miethäusern in Hotels und Hostels. Hier in der Schlesischen Straße in Berlin-Kreuzberg.
    • Rollkoffer-Touristen sind in Berlin bei manchen ein regelrechtes Haßobjekt geworden, weil sie in Verbindung gebracht werden mit Umwandlung von Mietwohnungen in Ferienwohnungen oder Hostels.
    • Eines der vielen Plakatmotive. Im Hintergrund ein Wachturm an der früheren Mauer, die hier den Ostberliner Bezirk Treptow vom Westberliner Bezirk Kreuzberg trennte. Der Plakat-Slogan „Scheiß GMRE“ links im Bild bezieht sich auf die Firma GMRE Consultants GmbH, die seit Jahren in Berlin von Mietern als „schlechteste Hausverwaltung“ gebrandmarkt wird, aber trotz unzähliger Vorfälle und Rechtsstreitigkeiten ungehindert am Markt agieren kann. Anti-GMRE-Plakate waren dutzendfach auf der Demonstration zu sehen.
    • Die Stände mit Unterschriftenlisten für das Volksbegehren Deutsche Wohnen & Co enteignen! waren überall gut besucht.
    • Als sich in Treptow an der Arena die Demonstranten zur Abschlusskundgebung versammelten, waren Demonstranten einige Kilometer entfernt immer noch auf dem Weg, so viele Teilnehmer waren gekommen.
    • Der Miethai war ein gern geknipstes Fotomotiv an diesem Tag.
    • Die Abschlusskundgebung fand in Sichtweit zur Arena statt. Der ehemalige Busbahnhof der Ostberliner Verkehrsbetriebe ist inzwischen eine Veranstaltungshalle, umgeben von anderen Clubs und Konzertbühnen, wie dem neuen Festsaal Kreuzberg, der nach der Zerstörung seines alten Hauses durch einen Brand hier ein neues Asyl fand. Hier im Bildhintergrund in der Bildmitte.
    • Eines der vielen Plakatmotive.
    • Im Hintergrund das Arena-Gelände. Dort fand zur gleichen Zeit die Berliner Immobilienmesse statt, die nur unter Polizeischutz stattfinden konnte.
    • Eines der vielen Plakatmotive.
    • Eines der vielen Plakatmotive.
    • Eines der vielen Plakatmotive.
    • Eines der vielen Plakatmotive.
    • Eines der vielen Plakatmotive.
    • Demonstranten mit einem Techno-Wagen fahren an einem der Hostel vorbei, hier in der Bildmitte, die für viele Demonstranten ein Symbol für die Zerstörung typischer Kiezkultur in Berlin sind.
    • Eines der vielen Plakatmotive.
    © Sputnik / Andreas Peter
    Rund 40.000 Teilnehmer zählten die Veranstalter der Großdemonstration "Markt Macht Armut - Wohnen ist Menschenrecht!" auf dem Alexanderplatz in Berlin.

    In Berlin haben Tausende Menschen unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ gegen steigende Mieten und Gentrifizierung protestiert. Obwohl ursprünglich nur 6000 Teilnehmer angemeldet sind, kamen laut den Veranstaltern bis zu 25.000 Menschen.

    Weitere Proteste und Demonstrationen sind in anderen deutschen Städten wie München, Köln, Dortmund, Dresden, Leipzig, Stuttgart und Mannheim geplant.

    >>>Berlin: Tausende protestieren gegen „Mietenwahnsinn“ — VIDEO<<<

    Zu dem Massenprotest in der deutschen Hauptstadt hatte ein „Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ von mehr als 260 Gruppen und Organisationen aufgerufen.
    Weitere Proteste und Demonstrationen fanden auch  in anderen deutschen Städten statt, wie z.B. in München, Köln, Dortmund, Dresden, Leipzig, Stuttgart und Mannheim. Insgesamt gab es deutschlandweit Protestkundgebungen gegen hohe Mieten in 18 Städten.

    Tags:
    Wohnungsmarkt, Mietpreise, Wohnungsnot, Gentrifizierung, Miete, Hostel, Proteste, Berlin, Deutschland
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