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    „OST-Berlin. Die halbe Hauptstadt“

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    • Die Gaststätte Ahornblatt auf der Ost-Berliner Fischerinsel an der Gertraudenstraße, aufgenommen um 1973. Die Gaststätte wurde, wie auch der Palast der Republik, in der Nachwendezeit abgerissen.
    • Am Fernsehturm, aufgenommen am 1. Mai 1974.
    • Aus der Serie: Zeichen in Berlin Mitte 1994/1995, Berliner Volksbühne
    • Die  Weltzeituhr am Alexanderplatz, Haus des Lehrers und Alexanderhaus - aufgenommen um 1970.
    • Auf dem Alexanderplatz am Womacka-Brunnen 1984 - Bild aus der Serie Filetstücke-Vexierbilder Berlin Mitte
    • Musikcorps vor Café Moskau  an der Karl-Marx-Allee: Aus der Serie 35 Jahren Kampfgruppen der DDR, 1988.
    • Schönhauser Allee 1984. aufgenommen.
    • Unbekannter Fotograf: Ausschnitt Greifswalder Strasse Ecke Pasteurstrasse mit Eisenwaren Andersch um 1981.
    • Berlin Mitte. Liebknechtstrasse/Alexanderplatz. Großplakat vor dem Centrum Warenhaus, 1981. Das Centrum Warenhaus war der „Konsum-Tempel“ der DDR-Metropole.
    • Saisonstart 1981: Plakatwerbung für den Kulturpark Berlin.
    • Das Außenschwimmbecken des Sport- und Erholungszentrums (SEZ) in Berlin-Friedrichshain um 1983.
    • Aufnahme von Sammlungsgut 2018 Reproduktion: Oliver Ziebe, Manteuffelstra. 10 , Berlin
    • Das Stadtmuseum zeigt in der Ausstellung OST-Berlin. Die halbe Hauptstadt auch Alltagsgegenstände: Hier Eisbecher Mokka Milcheisbar, 1980er
    • Anorak. Personalbekleidung Sport- und Erholungszentrum (SEZ) um 1985, VEB Synthetex Lichtentanne
    • Mode aus der DDR: Rote Spangen-Pumps, eine Salamander-Lizenzproduktion aus den 1980/90er Jahren
    • Nagema, VEB Schokoladen-Verarbeitungsmaschinen Wernigerode: Skateboard von Germina anläßlich der 750-Jahrfeier Berlin 1987.
    • Rakete von einem Fahrgeschäft des Kulturparks Berlin aus dem Jahr 1969. Sie kündet von der sozialistischen Fortschrittsbegeisterung der 60er Jahre.
    • Kulturszene Ost-Berlins – Programm der legendären Volksbühne Berlin „Spektakel Zeitstücke 2“, 25.9.1974, „In den 1970er und 80er Jahren wurde nicht einfach verboten, sondern es gab Aushandlungsprozesse zwischen dem Regime und den um Autonomie bemühten Künstlern. Es war nicht mehr ganz so klar, was erlaubt ist und was nicht, und das musste jedes Mal wieder ausgetestet werden. Das hat dann Berlin und seine kulturelle Szene so spannend gemacht“ – Jürgen Danyel, Kurator der Ausstellung „OST-Berlin.Die halbe Hauptstadt“
    • Fassade: OST-BERLIN
    © Foto : Dieter Breitenborn / Landesarchiv Berlin
    Die Gaststätte "Ahornblatt" auf der Ost-Berliner Fischerinsel an der Gertraudenstraße, aufgenommen um 1973. Die Gaststätte wurde, wie auch der Palast der Republik, in der Nachwendezeit abgerissen.

    Ost-Berlin hatte viele Gesichter: Zentrum der Staatsmacht wie Schaufenster des DDR-Sozialismus, gab es auch Raum für unterschiedliche Lebensentwürfe und eine vielfältige Kultur: Widersprüche, die den Alltag prägten. „OST-Berlin. Die halbe Hauptstadt“ im Ephraim-Palais Berlin nimmt mit auf Entdeckungsreise vom Ende der 60er Jahre bis 1989.

    Werktätige bei der Arbeit, Jugendliche beim Feiern, der Bau des Fernsehturms, Tänzerinnen des Friedrichstadt-Palasts - Konsum und Paraden, Wohnen, Arbeiten und (Sub-)Kulturen:

    Ost-Berlins Alltagsrealität und der Widerspruch zur sozialistischen Selbstinszenierung wird anhand faszinierender, teils erstmals gezeigter Originalobjekte, Fotografien sowie Film- und Tondokumenten in einer rund 1000 Exponate umfassenden Ausstellung über drei Etagen gezeigt. 

    Zusammengestellt von Historiker Jürgen Danyel vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, führt die multimediale Entdeckungsreise in eine vergangene Stadt, deren Spuren im heutigen Berlin noch vielfach sichtbar, aber auch vom Verschwinden bedroht sind.

    Stadtmuseum Berlin im Ephraim-Palais, Ausstellung noch bis 9. November. Begleitend erschien der Band „Ost-Berlin. 30 Erkundungen“, Christoph Links Verlag, 25 Euro.

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