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    Do Swidanja, „Klein Moskau“: Soldatenleben und Truppenabzug aus Wünsdorf – Fotos

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    • Sowjets Truppenabzug aus Wünsdorf
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    © Foto : Detlev Steinberg
    Soldatenleben und Truppenabzug aus Wünsdorf

    Der Zwei-plus-Vier-Vertrag hat den Weg zur deutschen Wiedervereinigung geebnet. Mit dem Vertrag wurde auch der Abzug der sowjetischen Truppen 1994 vereinbart. Die Garnisonsstadt Wünsdorf war fast fünf Jahrzehnte lang der Sitz des Oberkommandos der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in der DDR – zeitweilig lebten dort 50.000 bis 75.000 Sowjetbürger: Männer, Frauen, Kinder.

    45 Jahre war der Militärstandort Wünsdorf eine „Verbotene Stadt“. Dort lebten zeitweilig zwischen 50.000 bis 75.000 Sowjetbürger – Männer, Frauen, Kinder. Die Garnisonsstadt war Sitz des Oberkommandos der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD), ab Juni 1989 „Westgruppe der Truppen“ benannt. Für DDR-Bürger war das Areal Wünsdorfs bei Zossen Sperrgebiet.

    A.R. Penck: Der Übergang, 1963
    © Foto : akg-images/ A.R. Penck / VG Bild-Kunst Bonn, 2019
    Bis zum Abzug der Truppen 1994 befanden sich in dem brandenburgischen Städtchen viele sowjetische Einrichtungen: Offizierskasino, Kindergärten und Schulen, Sportplätze und Schwimmbäder sowie Geschäfte. Der Bahnhof Wünsdorf war mit eigenem Bahnhofsteil der Bahnhof der sowjetischen Truppen – mit Direktverbindung nach Moskau.

    Rund 340.000 Soldaten verließen bis Ende August 1994 - gefolgt von 210.000 Familienangehörigen - unter Mitnahme ihrer gesamten Ausrüstung nahezu geräuschlos das wiedervereinigte Deutschland. Bis zum Abzug war der Alltag der Soldaten, den Fotograf Detlev Steinberg in seinen Fotografien festgehalten hat, durch die Aufrechterhaltung der militärischen Disziplin und Einsatzbereitschaft bestimmt. Das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst verwaltet das Steinbergsche Fotoarchiv zum Abzug mit mehr als 28.000 Aufnahmen.

    Tags:
    Wiedervereinigung, UdSSR, Truppenabzug, DDR
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