06:49 20 Oktober 2020
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    „Klimawandel = Massenmord“: Extinction Rebellion demonstriert in Berlin – Fotos

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    • Seit Montagmorgen blockieren schätzungsweise mehrere Tausend junge Klimaaktivisten und Vertreter der Kampagne „Extinction Rebellion“ in Berlin Kreuzungen und Straßenzufahrten.
    • In direkter Nähe zum Bundeskanzleramt und zum Bundestag campieren mehrere Akvitisten bereits seit gestern Nacht. Sie versuchen mit lautstarken Demos, Forderungen und teilweise Musik auf sich aufmerksam zu machen.
    • Am Montagmittag blockierten viele Vertreter von „Extinction Rebellion“ vor der Berliner Siegessäule Straßenzufahrten.
    • Die Siegessäule steht an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt der Stadt, der viele Berliner Bezirke und Stadtteile miteinander verbindet.
    • Ein Plakat mit der Formel „Klimawandel = Massenmord“
    • „Klima-Angst“ Plakat
    • Die Jugend blockiert Straßen …
    • … und die Polizei sichert ab.
    • Polizei und Vertreter der Kampagne „Extinction Rebellion“ in Berlin
    © Sputnik / Alexander Boos
    Seit Montagmorgen blockieren schätzungsweise mehrere Tausend junge Klimaaktivisten und Vertreter der Kampagne „Extinction Rebellion“ in Berlin Kreuzungen und Straßenzufahrten.

    Heute demonstrieren Anhänger der Aktivistengruppe „Extinction Rebellion“ in mehreren europäischen Städten. In Berlin wurde am Montagmorgen unter anderem der Verkehrsknotenpunkt Großer Stern lahmgelegt.

    Sputnik vor Ort.

    Internationale Klimaproteste

    „Extinction Rebellion” macht heute in Berlin, London, Paris, Amsterdam und mehreren anderen Städten die Regierungen auf die nach ihrer Meinung bevorstehende Klimakatastrophe aufmerksam. Auch auf der anderen Seite der Erde – in den australischen Städten Melbourne und Sydney – wurden Demos durchgeführt.

    In London und Amsterdam wurden Festnahmen gemeldet – knapp 130 Fälle in der britischen Hauptstadt und 50 in der niederländischen. In Berlin verlief die Demonstration etwas ruhiger. An der Siegessäule im Tiergarten versammelten sich Polizeiangaben zufolge 1000 Aktivisten, der Potsdamer Platz wurde von etwa 300 Aktivisten besetzt.

    Eine der Hauptorganisatoren der Bewegung „Friday for Future”, Luisa Neubauer, unterstützte die Demos in einer Ansprache am Potsdamer Platz: „Wir brauchen Menschen, die in Massen, in nie dagewesenen Massen auf die Straßen gehen und anfangen, Teil der Lösung zu werden.”

    Die ehemalige Seenotretterin und jetzige Klimaaktivistin Carola Rackete hielt eine Rede an der Siegessäule: „Es ist mehr als Zeit, dass die Regierung die Wahrheit sagt und den ökologischen Notstand ausruft.”

    Extinction Rebellion

    „Extinction Rebellion” ist eine Klimaaktivismus-Bewegung, die aus Großbritannien stammt. Sie hat sich in letzter Zeit allerdings international verbreitet. So beschreiben sich die Aktivisten auf der Webseite des deutschen Flügels der Bewegung so:

    „Unser Ziel ist es, den für das Klima nötigen umfassenden und tiefgreifenden Wandel herbeizuführen. Damit wollen wir das Risiko der Auslöschung der Menschheit und des Kollapses unserer Ökosysteme verkleinern.”

    Laut eigenen Angaben ist die Gruppe in 49 Ländern auf sechs Kontinenten mit 331 Ortsgruppen vertreten. In Deutschland sind nach dem Stand von Oktober 2019 70 Gruppen tätig.

    dpa

     

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