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    Flughafen Tempelhof: Eine Reise in die Vergangenheit des größten Baudenkmals Europas

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    © Sputnik / Lisa Meyer
    Der Flughafen Tempelhof zieht heutzutage etwa 60.000 Besucher jährlich an. Mit seiner riesigen Fläche und reichen Geschichte kommen auch viele Touristen zu Besuch. Im Jahr 1936 in Auftrag gegeben, ist das Gebäude mittlerweile über 80 Jahre alt. Auch wenn es heute nicht mehr als Flughafen genutzt wird, so finden viele Langzeitmieter ihren Platz in Tempelhof. Auch Veranstaltungen finden hier regelmäßig statt. Somit werden zwei Drittel des Gebäudes genutzt. Das letzte Drittel ist ungenutzt.

    Der Flughafen Tempelhof ist ein Ort mit reicher Geschichte. Auch nachdem der Flughafen geschlossen wurde, wird das Gebäude immer noch vielfältig genutzt. Die Firma „Berlin Kompakt“ bietet täglich die Führungen „Mythos Tempelhof“ und „Verborgene Orte“ an, um die Geschichte dieses historischen Monuments Besuchern näher zu bringen.

    Ein Flughafen inmitten der deutschen Hauptstadt: Der Flughafen Tempelhof zieht jährlich 60.000 Besucher an, die trotz der Schließung immer noch interessiert an der Geschichte und Architektur des Gebäudes sind. Im nationalsozialistischen Regime wurde er unter dem Architekten Ernst Sagebiel errichtet. Die Amerikaner übernahmen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges einen Teil des Gebäudes und stationierten dort ihre Soldaten der Air Force Base. Nach der Wiedervereinigung eröffnete der Flughafen erneut und stellte 2008 den Flugbetrieb wieder ein.

    Der Flugbetrieb, wie man ihn in Tempelhof kannte, fing jedoch erst 1951 an. Zu Zeiten des Krieges wurde das Gebäude ausschließlich als riesige Rüstungsfabrik genutzt mit rund 4000 Beschäftigten. Darunter waren auch Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Unter den Amerikanern stellte man das Gebäude soweit fertig, dass es auch für die Öffentlichkeit als Flughafen zugänglich war. 1974 stellte man den Flugbetrieb erstmals ein, da man aufgrund von Schönefeld und Tegel in Berlin keinen weiteren Flughafen benötigte. Durch die erhöhte Nachfrage eröffnete man ihn schon im Jahr 1990 wieder. Mit der Ankündigung des BER, der im Jahr 2012 den Flugbetrieb aufnehmen sollte, stellte man den Flugbetrieb erneut ein.

    Dennoch wird das Gebäude heutzutage vielseitig genutzt. Ob es einzelne Veranstaltungen sind, wie zum Beispiel der Bundespresseball oder Langzeitmieter wie das Polizeipräsidium. Auch Führungen werden angeboten, die den Besuchern innerhalb von zwei Stunden die Geschichte dieses Ortes näher bringen wollen.

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    Schönefeld, Tegel, Berlin, Tempelhof
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