13:45 16 Dezember 2019
SNA Radio
    Bilder

    Das sind die gestohlenen Juwelen aus dem Grünen Gewölbe

    Zum Kurzlink
    Von
    Raubzug im Grünen Gewölbe (15)
    16756
    Abonnieren
    • Das sind die gestohlenen Juwelen aus dem Grünen Gewölbe
    • Entwendet wurde der Degen  aus der Diamantrosengarnitur, gefertigt seinerzeit von Christian August und August Gotthelf Globig, Dresden 1782-1789.
    • Gestohlen wurden ebenfalls zwei gewölbte Schuhschnallen aus der Diamantrosengarnitur, die ebenfalls in der Werkstatt Christian August Globigs in Dresden 1782-1789 angefertigt wurden.
    • Аbhandengekommen ist auch das Kleinod des Polnischen Weißen Adler-Ordens aus der Garnitur.
    • Die Achselschleife
    • Die Brillantgarnitur
    • Das Stück haben die Diebe entwendet: Hutschmuck, der sogenannte Reiherstutz, der zwischen zwischen 1782 und 1807 von August Gotthelf Globig angefertigt wurde.
    • Entwendet am Montag wurde ebenfalls die Epaulette mit dem sogenannten „Sächsischen Weißen“ (zwischen 1782 und 1789 angefertigt).
    • Bruststern des Polnischen Weißen Adler-Ordens
    • Diamantschmuck und die Perlen der Königinnen
    • Entwendet wurde jedoch aus dem Set die Große Brustschleife der Königin Amalie Auguste  aus dem Jahr 1782. Sie besteht aus 51 großen und 611 kleine Brillianten, ist aus Silber und Gold gefertigt, rund 12 Zentimeter hoch und etwa 21 Zentimeter breit.
    • Es fehlt die Aigrette für das noble Haar in Form einer Sonne mit 127 Brillianten. Das Stück wurde zwischen 1782 und 1807 angefertigt.
    • Diebesbeute wurde ebenfalls ein Teilstück eines Muffhakens, welcher zwischen 1746 und 1749 für die Königin  in der Werkstatt Jean Jacques Pallards, Genf/Wien, angefertigt wurde.
    • Das üppige Brillantkollier der Königin Amalie Auguste, von Ignaz Konrad Plödterl im Jahr 1824 in Dresden gefertigt, wurde erbeutet.
    © Foto : SKD / Jürgen Karpinski
    Die Diamantrosengarnitur ist im Juweleninventar von 1719 als „große Rauten-Garnitur“ überliefert. Entwendet wurden 16 Teile des Sets. Sie besteht komplett eigentlich aus zehn Rock- und zehn Westknöpfen (1753), einem Bruststern des Polnischen Weißen Adler-Ordens (1753), einem Kleinod des Polnischen Weißen Adler-Ordens (1782-1789), zwei gewölbten Schuhschnallen (1782-1789), zwei Knieschnallen (1782-1789), einer Hutagraffe (1782-1789), vier Schnuren zur Hutagraffe (1782-1789), einer großen Diamantrose, einer Epaulette (1782-1789), einem Degen mit Scheide (1782-1789). Folgend eine Auswahl der gestohlenen Objekte.

    Vier Tage nach dem Diebstahl aus dem Grünen Gewölbe haben Kriminaltechniker ihre Arbeit am Tatort beendet. Die Räume sind freigegeben, so die Polizei. Eine heiße Spur, wo die Preziosen sind, gibt es noch immer nicht. Mit publizierten Bildern könnten noch unwissende Dritte vom Ankauf abgehalten werden.

    Für Besucher bleibt die barocke Schatzkammer im Residenzschloss in Dresden noch geschlossen. Nach Angaben der Staatlichen Kunstsammlungen müssen die von den Einbrechern verursachten Schäden repariert werden, bevor die Räume wieder dem Publikum zugänglich gemacht werden. Der Zeitpunkt ist noch unklar. Laut Staatsanwaltschaft gab es auf die am Donnerstag ausgesetzte Belohnung von einer halben Million Euro für zum Ermittlungserfolg führende Hinweise noch keine Reaktion.

    Juwelenzimmer im Grünen Gewölbe (Archivbild)
    © AFP 2019 / DPA / SEBASTIAN KAHNERT

    „Den Medien kommt zumindest die Aufgabe zu, über den Raub zu berichten und die Bilder der geraubten Stücke bekannt zu machen, damit niemand so etwas aus Versehen kaufen kann,“ sagt Kunsthistoriker Bruno Klein. Allerdings seien die Stücke so exzeptionell, die Herkunft würde gegebenenfalls sogar einem Laien auffallen, so der Experte.

    In der Fotostrecke sehen sie die drei betroffenen Juwelen-Sets, aus denen Stücke gestohlen wurden.

    ba

    Themen:
    Raubzug im Grünen Gewölbe (15)

    Zum Thema:

    Alles nach US-Plan? An Nord Stream 2 wird offenbar auch noch im Winter und Frühjahr weitergebaut
    Deutsche Industrie überraschend tiefer in Rezession
    Schließung von Basen für US-Militär? Pentagon-Sprecher nimmt zu Erdogans Drohung Stellung
    Tags:
    Dresden, Grünes Gewölbe
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Mehr Bilder

    • Reiseziel Sozialismus: Mit Intourist-Design durch die Sowjetunion
      Letztes Update: 18:05 13.12.2019
      18:05 13.12.2019

      Reiseziel Sozialismus: Mit Intourist-Design durch die Sowjetunion

      Eine Kunst-Avantgarde um Maler und Grafiker wie Alexander Rodtschenko und Alexej Krawtschenko designt ab 1929 für „Intourist“. Die Plakate der Reiseagentur der UdSSR haben heute einen beachtlichen Wert. Sammler blättern für Original-Exemplare tausende Euro hin. Die Fotostrecke zeigt Impressionen der Sammlung von Oliver Kempkens.

      20
    • Neue digitale Realität: So beeinflussen Technologien unser Leben
      Letztes Update: 14:16 11.12.2019
      14:16 11.12.2019

      Neue digitale Realität: So beeinflussen Technologien unser Leben

      Das Leben der Zukunft ist mit digitaler Technik verbunden. „Smarte“ Gadgets sind schon Alltag geworden, und die Entwicklung der Informationstechnologien ist das Orientier für Staaten, die die technologische Führung anstreben.

      9
    • Fall Assange: Isolationshaft für Aufklärung?
      Letztes Update: 19:27 27.11.2019
      19:27 27.11.2019

      Fall Assange: Isolationshaft für Aufklärung?

      Von

      Soll an Assange ein Exempel statuiert werden? Wird der Wikileaks-Gründer psychologischer Folter unterzogen? Und wofür wird er genau im Sicherheitsgefängnis festgehalten? Um solche Fragen drehte sich am Mittwoch die Veranstaltung „Medien unter Beschuss“ vor dem Brandenburger Tor.

      11
    • Katastrophen-Vorboten: Gletscher in Schweizer Alpen schmelzen weg
      Letztes Update: 20:55 26.11.2019
      20:55 26.11.2019

      Katastrophen-Vorboten: Gletscher in Schweizer Alpen schmelzen weg

      Zum Ende dieses Jahrhunderts werden die Alpen wegen der globalen Klimaerwärmung fast alle Gletscher und Schneevorkommen verlieren, wobei der größte Teil unabhängig vom Menschen verschwinden wird, so Klimaforscher.

      9