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    Das sind die gestohlenen Juwelen aus dem Grünen Gewölbe

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    Raubzug im Grünen Gewölbe (17)
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    • Das sind die gestohlenen Juwelen aus dem Grünen Gewölbe
    • Entwendet wurde der Degen  aus der Diamantrosengarnitur, gefertigt seinerzeit von Christian August und August Gotthelf Globig, Dresden 1782-1789.
    • Gestohlen wurden ebenfalls zwei gewölbte Schuhschnallen aus der Diamantrosengarnitur, die ebenfalls in der Werkstatt Christian August Globigs in Dresden 1782-1789 angefertigt wurden.
    • Аbhandengekommen ist auch das Kleinod des Polnischen Weißen Adler-Ordens aus der Garnitur.
    • Die Achselschleife
    • Die Brillantgarnitur
    • Das Stück haben die Diebe entwendet: Hutschmuck, der sogenannte Reiherstutz, der zwischen zwischen 1782 und 1807 von August Gotthelf Globig angefertigt wurde.
    • Entwendet am Montag wurde ebenfalls die Epaulette mit dem sogenannten „Sächsischen Weißen“ (zwischen 1782 und 1789 angefertigt).
    • Bruststern des Polnischen Weißen Adler-Ordens
    • Diamantschmuck und die Perlen der Königinnen
    • Entwendet wurde jedoch aus dem Set die Große Brustschleife der Königin Amalie Auguste  aus dem Jahr 1782. Sie besteht aus 51 großen und 611 kleine Brillianten, ist aus Silber und Gold gefertigt, rund 12 Zentimeter hoch und etwa 21 Zentimeter breit.
    • Es fehlt die Aigrette für das noble Haar in Form einer Sonne mit 127 Brillianten. Das Stück wurde zwischen 1782 und 1807 angefertigt.
    • Diebesbeute wurde ebenfalls ein Teilstück eines Muffhakens, welcher zwischen 1746 und 1749 für die Königin  in der Werkstatt Jean Jacques Pallards, Genf/Wien, angefertigt wurde.
    • Das üppige Brillantkollier der Königin Amalie Auguste, von Ignaz Konrad Plödterl im Jahr 1824 in Dresden gefertigt, wurde erbeutet.
    © Foto : SKD / Jürgen Karpinski
    Die Diamantrosengarnitur ist im Juweleninventar von 1719 als „große Rauten-Garnitur“ überliefert. Entwendet wurden 16 Teile des Sets. Sie besteht komplett eigentlich aus zehn Rock- und zehn Westknöpfen (1753), einem Bruststern des Polnischen Weißen Adler-Ordens (1753), einem Kleinod des Polnischen Weißen Adler-Ordens (1782-1789), zwei gewölbten Schuhschnallen (1782-1789), zwei Knieschnallen (1782-1789), einer Hutagraffe (1782-1789), vier Schnuren zur Hutagraffe (1782-1789), einer großen Diamantrose, einer Epaulette (1782-1789), einem Degen mit Scheide (1782-1789). Folgend eine Auswahl der gestohlenen Objekte.

    Vier Tage nach dem Diebstahl aus dem Grünen Gewölbe haben Kriminaltechniker ihre Arbeit am Tatort beendet. Die Räume sind freigegeben, so die Polizei. Eine heiße Spur, wo die Preziosen sind, gibt es noch immer nicht. Mit publizierten Bildern könnten noch unwissende Dritte vom Ankauf abgehalten werden.

    Für Besucher bleibt die barocke Schatzkammer im Residenzschloss in Dresden noch geschlossen. Nach Angaben der Staatlichen Kunstsammlungen müssen die von den Einbrechern verursachten Schäden repariert werden, bevor die Räume wieder dem Publikum zugänglich gemacht werden. Der Zeitpunkt ist noch unklar. Laut Staatsanwaltschaft gab es auf die am Donnerstag ausgesetzte Belohnung von einer halben Million Euro für zum Ermittlungserfolg führende Hinweise noch keine Reaktion.

    Juwelenzimmer im Grünen Gewölbe (Archivbild)
    © AFP 2020 / DPA / SEBASTIAN KAHNERT

    „Den Medien kommt zumindest die Aufgabe zu, über den Raub zu berichten und die Bilder der geraubten Stücke bekannt zu machen, damit niemand so etwas aus Versehen kaufen kann,“ sagt Kunsthistoriker Bruno Klein. Allerdings seien die Stücke so exzeptionell, die Herkunft würde gegebenenfalls sogar einem Laien auffallen, so der Experte.

    In der Fotostrecke sehen sie die drei betroffenen Juwelen-Sets, aus denen Stücke gestohlen wurden.

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    Raubzug im Grünen Gewölbe (17)

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