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    Reiseziel Sozialismus: Mit Intourist-Design durch die Sowjetunion

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    • Sergey Sacharow: Moscow, 1930
    • Maria Nesterova-Berzina: Sowjetrepublik Armenien, 1937
    • Sergej Igumnow: Baku, 1935/1936: 15.000 Pfund (rund 18.000 Euro) hat Sammler Oliver Kempkens seinerzeit für das Poster hingeblättert. Seine Gesamtkollektion schätzt er auf 300.000 bis 400.000 Euro.
    • Maria Nesterova-Berzina: Batumi, 1936
    • Nikolaj Shukow, Kaukasus, 1936
    • Nikolaj Shukov / A. Chernomordik: Die kürzeste, schnellste, bequemste Route zwischen Iran/Persien und Westeuropa – über die UdSSR, Zentralasien, 1937
    • Nikolaj Shukov / Sergej Sacharov: Die Krim, 1935
    • Alexander Zhitomirsky: Georgische Militärautobahn, 1939
    • Maria Nesterova-Berzina: Kurorte der UdSSR, 1930
    • Nikolaj Shukow: Die Krim, 1935
    • Unbekannter Designer: La Riviera Sovietique – Die Sowjetische Riviera, 1959
    • Unbekannter Designer: Minsk, 1959
    • Unbekannter Designer: Moskau, 1930
    • Maria Nesterova-Berzina: Odessa,1936
    • Unbekannter Designer: Stalingrad. 1958
    • Unbekannter Designer: Die Krim, 1950
    • Unbekannter Designer: Nowgorod, 1960er
    • Nikolaj Shukow: Leningrad, 1935
    • Unbekannter Designer: Schwarzmeerküste, 1958
    • Unbekannter Designer: Besuche die UdSSR im Winter, 1930/1940
    © Foto : The Kempkens Intourist Collection
    Sergey Sacharow: Moscow, 1930

    Eine Kunst-Avantgarde um Maler und Grafiker wie Alexander Rodtschenko und Alexej Krawtschenko designt ab 1929 für „Intourist“. Die Plakate der Reiseagentur der UdSSR haben heute einen beachtlichen Wert. Sammler blättern für Original-Exemplare tausende Euro hin. Die Fotostrecke zeigt Impressionen der Sammlung von Oliver Kempkens.

    Nahtlose Reiseverbindungen, astreiner Komfort, unterhaltsame Attraktionen: „Intourist“ sollte Urlaub in der Sowjetunion auch für Auswärtige attraktiv machen. Programmatisch insofern auch die neue Wörtschöpfung: Es ist eine Verschmelzung der Worte „inostrannyi“ und „turist“  – ausländischer Tourist.

    Die Reiseagentur sollte das kapitalistische All-Inklusive-Modell im Mutterland des Kommunismus anbieten. Dazu mußte auch ein anderes Bild der revolutionären Neuordnung gezeichnet werden: Das Land der Arbeitshelden wird auf den Plakaten von Intourist zu einem Paradies lachender Weltenbummler. Destination Sozialismus.

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    Tags:
    Tourismus, UdSSR, Sowjetunion, Berlin, Russisches Haus der Kultur und Wissenschaft
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