01:13 03 April 2020
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    Kleiner Ausflug in die Moskauer Vogelwelt

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    • Eichelhäher. Die Eichelhäher sind ziemlich scheu, aber wenn man im Winter an einer Futterstelle mit reichlich ausgelegten Erdnusskernen lange genug und ohne viel Bewegung in einer Entfernung von etwa fünf Metern ausharrt, kann man schon auf seine Kosten kommen.
    • Eichelhäher mit Erdnusskernen im Schnabel. Bei den Eichelhähern gibt es keine äußerlichen Unterscheidungsmerkmale zwischen männlichen und weiblichen Tieren.
    • Dieser Eichelhäher wartet geduldig auf einen ihm ungefährlich erscheinenden Moment, um sich auf die Futterstelle zu stürzen.
    • Buntspecht im Winter.
    • Buntspecht im Winter. Die Nussschale hat der Vogel an einer Futterstelle für Eichhörnchen aufgegriffen. Dass es sich hier um ein Männchen handelt, ist deutlich an dem roten Fleck am Hinterkopf zu erkennen.
    • Kleinspecht. Die Kleinspechte sind die kleinste Art der Spechte. Das Fehlen eines roten Flecks am Hinterkopf zeigt, dass es sich um ein Weibchen handelt.
    • Buchfink. Hier handelt es sich um ein Männchen, bei den Weibchen überwiegen Grautöne des Gefieders.
    • Bachstelze. Bei den Bachstelzen sehen Männchen und Weibchen gleich aus.
    • Blaumeise. Der Erdnusskern scheint wohl doch etwas zu groß als Futter zu sein… Laien wie ich können die weiblichen und männlichen Vögel nicht unterscheiden, dabei ist besonders die Ausprägung des schwarzen Halsbandes von Bedeutung.
    • Singdrossel. Männliche und weibliche Exemplare unterscheiden sich in der Zeichnung des Federkleides nicht. Die Männchen sind nur etwas größer.
    • Junge Singdrosseln (etwa zehn Tage alt) im Nest. Das Nest befindet sich in etwa 1,50 Meter Höhe in einer jungen Fichte mit einem dichten Nadelkleid.
    • Singdrosselmama bei ihren Jungen im Nest. Anscheinen will sie ihren Nachwuchs vor dem frechen Fotografen beschützen. Wenn man sich einem Baum mit einem Nest von Singdrosseln nähert, kann es passieren, dass man von beiden Elternteilen recht aggressiv attackiert wird. Im schlimmsten Fall kann man hinterher seine Kleidung von Vogelsch… reinigen.
    • Gerade flügge gewordene junge Singdrossel. Am Gefieder deutlich an den hellbraunen Kopffedern zu erkennen.
    • Grünfink. Das ist ein Weibchen, die Männchen haben eine deutlich grellere grüne Färbung des Federkleides.
    • Kernbeißer. Das Männchen ist intensiver gefärbt als das Weibchen. In der Brutzeit wird der sonst efenbeinfarbene oder hellbraune Schnabel des Männchens blauschwarz (auf dem Foto deutlich zu erkennen).
    • Rotkehlchen. Männchen und Weibchen sehen gleich aus.
    • Lachmöwe über einem der Teiche des Parks. Hier beim erfolglosen Versuch des Fangens eines Fisches. Männchen und Weibchen haben die gleiche Färbung.
    • Stockente. Die Stockente ist die größte und häufigste Schwimmente Europas. Ausgewachsene Männchen sind an ihrem grünmetallischen Kopf, dem gelben Schnabel und dem weißen Halsring deutlich erkennbar. Die Weibchen sind unscheinbarer hellbraun mit dunkler Längsstreifung.
    • Küken der Stockente.
    • Stockentenmama mit Entenküken.
    • Ja, und das wars…
    © Sputnik / Hans-Georg Schnaak
    Eichelhäher. Die Eichelhäher sind ziemlich scheu, aber wenn man im Winter an einer Futterstelle mit reichlich ausgelegten Erdnusskernen lange genug und ohne viel Bewegung in einer Entfernung von etwa fünf Metern ausharrt, kann man schon auf seine Kosten kommen.

    Allein im Moskauer Ismailowski-Park, einem Waldpark mit einer Fläche von 1621 Hektar im Ostteil der Stadt, nisten mehr als 65 Vogelarten. Der Park umfasst neben Nadel- Laub- und Mischwäldern auch 13 Teiche unterschiedlicher Größe. Will man sämtliche hier ansässige Vogelarten fotografisch erfassen, braucht man Jahre und unendlich viel Geduld.

    Mir begegnen bei meinen „Fotojagden“ in dem Park immer wieder eingefleischte Tierfotografen, von denen es bisher kein einziger geschafft hat, auch nur die Hälfte der hier vertretenen Vogelarten vor das Objektiv zu bekommen. Mitunter werde ich mit meiner Kamera gefragt, wie man nur stundenlang an einer Stelle ausharren kann, nur um einige Fotos zu schießen. Ich frage dann immer „Gehen sie Angeln?“, was meistens bejaht wird. Wenn ich dann noch frage, „Und was machen Sie da?“, werde ich auf einmal verstanden.

    In dem Park gibt es auch viele Futterstellen für Vögel und Eichhörnchen. Täglich kommen hier viele Menschen speziell dazu her, um den Tieren, insbesondere in den Wintermonaten, Futter zu bringen. Das sind die sichersten Stellen für eine erfolgreiche Fotojagd, nicht aber, um die seltensten Vogelarten anzutreffen. In der folgenden Fotostrecke zeige ich einen Bruchteil dessen, was man hier, im Ismailowski-Park, vorfinden kann.

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