21:42 03 Dezember 2020
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    Der junge Hitler: Prägende Jahre eines Diktators – Impressionen einer Ausstellung

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    • Der 16-jährige Adolf Hitler, gezeichnet von einem Mitschüler namens Sturmlechner in der Realschule Steyr, 1905
    • Karl Lueger, der von Hitler verehrte antisemitische Bürgermeister Wiens.
    • Der Opernsänger Gottfried Krause als Lohengrin, in der Titelrolle einer Oper von Richard Wagner.  Adolf Hitler war begeisterter „Wagnerianer“.
    • August Kubizek, der Jugendfreund von Adolf Hitler. Er war Musiker und höchst erstaunt, was Hitler sich einbilde, nach ein paar Klavierstunden eine Oper verfassen zu können. Angeschrien habe Adolf ihn, als Kubizek ihm anbot, ihm doch lieber die notwendigen Fertigkeiten zum Komponieren beizubringen.
    • Brief Adolf Hitlers an August Kubizek. Er sei der einzige Freund des „obskuren Sonderlings“ in jungen Jahren gewesen, so der Kurartor der Ausstellung, Christian Rapp.
    • Brief Adolf Hitlers an August Kubizek.
    • Postkarte Hitler am Kubizek Wien Waffensammlung
    • Michaelerplatz in Wien - Aquarell von Adolf Hitler. Der angehende Diktator sah sich als verkanntes Malergenie.
    • Das Parlament - Aquarell von Adolf Hitler
    • Hofbräuhaus München - Aquarell von Adolf Hitler
    • Gang in den Schlafsälen des Männerheims Meldemannstraße (1910), Hitler stellte sich in späteren Jahren als obdachlos dar. De facto habe er immer Obdach gehabt, selbst, als er im Männerwohnheim für kurze Zeit lebte, hatte er bereits anderes fest in Aussicht, so Kurator Rapp. Die Ausstellung zeigt auch ein Dokument über eine weitere Hitler-Wohnung in Wien.
    • Fußwaschraum im Männerheim Meldemannstraße (1910)
    • Ausstellungsobjekt Keramik Durch Reinheit zur Einheit
    • Guido List, Buch „Der Unbesiegbare“ – Umschlaggestaltung, List war ein österreichischer Schriftsteller und Esoteriker. Er war ein populärer Vertreter der völkischen Bewegung und gilt als Begründer der rassistisch-okkultistischen Ariosophie. Hitler soll schon frühzeitig, 1908, in Wien dem sogenannten „Antisemitenbund“ beigetreten sein, Belege dafür zeige die Schau in St. Pölten im Musem Niederösterreich.
    • Jubiläumsfestzug vom 12. Juni 1908, der sogenannte Kaiserhuldigungsfestzug in Wien.
    • Mutter Klara Hitler, Hitler wurde in Braunau geboren.
    • Vater Alois Hitler war Beamter, insofern war der Sohn zunächst ein sozialer Absteiger.
    • Villa für August Kubizek - Skizze von Adolf Hitler: Adolf Hitler ging davon aus, dass Leidenschaft und Wille die entscheidenden Kategorien des „Genies“ seien, und so ging er davon aus, auch in vielen Fächern reüssieren zu können.
    • Skizze Neue Tonhalle. Hitler hielt sich auch für einen begnadeten Architekten.
    • Postkarte Hitler an Kubizek Parlament – Vorderseite
    • Postkarte Hitler an Kubizek Parlament Rückseite
    • Ausstellungsimpressionen aus St. Pölten vom Museum Niederösterreich
    • Ausstellungsimpressionen aus St. Pölten vom Museum Niederösterreich
    Der 16-jährige Adolf Hitler, gezeichnet von einem Mitschüler namens Sturmlechner in der Realschule Steyr, 1905

    Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg, entfesselt von Adolf Hitler und den Nazis. Eine neue Ausstellung in Niederösterreichs Sankt Pölten nimmt dies zum Anlass, nach den Anfängen zu fragen. Die Fotostrecke zeigt Impressionen der Schau mit neuen Erkenntnissen und Objekten zu Hitlers Biographie - und prägenden gesellschaftspolitischen Strömungen.

    Woher kamen Militarismus, Rassenhass und Antisemitismus? Wie weit waren sie in der Gesellschaft bereits verankert, ehe der Erste Weltkrieg ausbrach? In einer Parallelerzählung präsentiert die Ausstellung im Museum Niederösterreich die Biografie Hitlers bis 1914 und die politischen Strömungen dieser Zeit.

    So gibt es Dokumente zu Hitlers früher Mitgliedschaft im „Antisemitenbund“. Die Ausstellung zeigt, wie Hitler seinen Antisemitismus schon frühzeitig auslebte und durch welche politischen Akteure er noch in Österreich geprägt wurde. Zuvorderst etwa beeindruckte ihn der antisemitische Bürgermeister der Residenzstadt Wien, Karl Lueger.

    Zudem wird erstmals ein Dokument gezeigt, welche exemplarisch für die bereits frühzeitig zutage getretene Selbstüberschätzung des angehenden Diktators ist: Der Entwurf einer Oper, die Hitler im Sinne Richard Wagners komponierte.

    Die Ausstellung „Der junge Hitler – Prägende Jahre 1889-1914“ ist vom 29.Februar bis zum 9.August im Museum Niederösterreich in Sankt Pölten zu sehen, verortet zwischen Oberösterreich und Wien.

    ba

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    Tags:
    Ausstellung, Österreich, Adolf Hitler
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