06:55 22 Oktober 2020
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    Der Nahverkehr steht still – Streik legt Berlin lahm

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    • Der U-Bahnhof an der Hermannstraße bleibt heute gesperrt
    • Die S-Bahn ist am frühen Morgen noch leer
    • Gewerkschaftsversammlung am Betriebsbahnhof Cicerostraße in Berlin
    • Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Gehaltserhöhung
    • Streikteilnehmer: “Höhere Löhne im Öffentlichen Dienst”
    • Extinction Rebellin unterstützt den Streik
    • Fridays for Future sympathisiert mit der BVG
    • Versammlung vor dem Betriebsbahnhof
    • Teilnehmer des Streiks besprechen die Lage
    • Verdi für die Rettung von ÖPNV und Klima
    • Warnstreik (Archivbild, Symbolbild)
    • Transparent vor den Toren des Betriebsbahnhof in Wilmersdorf
    • Die Mehrheit der Busse bleiben von 03:00 bis 12:00 geparkt
    • Die Gewerkschaft Verdi
    • Teilnehmer besprechen den Streik
    • Geparkte Buse
    • Der Ring war im frühen Morgen noch leer, ein Glück für Frühaufsteher
    • Scheint so, als ob ganz Berlin Home-Office macht
    • Information an Bushaltestellen. Bis 12:00 wird gestreikt
    © Sputnik / Ruben Kindel
    Der U-Bahnhof an der Hermannstraße bleibt heute gesperrt

    Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter der Berliner und Brandenburger Verkehrsbetriebe für den Dienstag zum Streik aufgerufen. Busse, U- und Straßenbahnen standen seit dem frühen Morgen still. Es geht in dem Streik um bessere Arbeitsbedingungen, die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände hatte Verhandlungen im Vorfeld abgelehnt.

    Keine Busse, keine Straßenbahnen, keine U-Bahnen: Wie angekündigt hat heute im Berliner und Brandenburger Nahverkehr ein weitreichender Warnstreik begonnen. Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) legten die Beschäftigten mit Betriebsbeginn um 3 Uhr die Arbeit nieder, am Mittag soll der Warnstreik enden. Die Gewerkschaft schloss allerdings nicht aus, dass es demnächst zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen kommt.

    Verdi will erreichen, dass alle knapp 15.000 BVG-Beschäftigten 36,5 Stunden pro Woche arbeiten. Für viele Mitarbeiter würde das eine Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich bedeuten. Außerdem verlangt die Gewerkschaft für ihre Mitglieder in der BVG einen „Mitgliedervorteil“ von 500 Euro Urlaubsgeld pro Jahr. Am 13. Oktober sollen die Gespräche mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband weitergehen.

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    Tags:
    Warnstreik, Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, BVG, Berlin
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