04:42 28 Oktober 2020
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    Kolomna – eine russische Stadt zum Verlieben

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    • Auf den Rundflug begab ich mich mit einer etwa 40 Jahre alten Jak-18T (ursprünglich für die Pilotenausbildung gedacht). Am Steuer saß natürlich ein Pilot.
    • Die Moskwa ist neben Oka und Kolomenka einer der drei größeren Flüsse, die durch Kolomna fließen.
    • Alte Dorfkirche am Rand der Stadt.
    • Während des Fluges bekamen wir Besuch in der Luft. Das war ein in Rumänien gebautes Flugzeug (auch etwa 40 Jahre alt).
    • Alte Dorfkirche.
    • In Restaurierung befindliches Kloster am Rand von Kolmna. Gegründet um 1650.
    • Dieses Kloster am Rand der Stadt hat seinen Ursprung im 14. Jahrhundert.
    • Blick auf das historische Zentrum von Kolomna mit Resten der einstigen Kremlmauer und den Bauwerken auf dem riesigen Kremlgelände.
    • Eines der erst kürzlich entstandenen neuen Wohngebiete von Kolomna.
    • Reste der Kremlmauer von Kolomna.
    • Reste der Kremlmauer von Kolomna.
    • Eine der Kirchen des Kremls von Kolomna.
    • Holzhaus aus dem 19. Jahrhundert auf dem Gelände des Kremls von Kolomna.
    • Kirchen auf dem Gelände des Kremls von Kolomna (das rote Gebäude links ist eine alte Schule).
    • Gebäude eines Klosters auf dem Kremlgelände.
    • Blick von einer Skateboard-Anlage in Richtung Kirchtürme.
    • Eckturm im Herbst.
    • Der Hauptturm des Kremls mit Zufahrtstor. Hier ist auch das Kopfsteinpflaster erhalten geblieben.
    • Historische Läden (jetzt Museen) außerhalb der Kremlmauer.
    • Glockenturm einer Kirche außerhalb des Kremls.
    • Diese neue Restaurant am Rand des Kremls wurde im Baustil dem historischen Stadtzentrum angepasst.
    © Sputnik / Hans-Georg Schnaak
    Auf den Rundflug begab ich mich mit einer etwa 40 Jahre alten Jak-18T (ursprünglich für die Pilotenausbildung gedacht). Am Steuer saß natürlich ein Pilot.

    An einem sonnigen Herbsttag entschloss ich mich, einen Rundflug über die uralte Stadt Kolomna und Umgebung zu unternehmen. Kolomna liegt 100 Kilometer südöstlich von Moskau. Gegründet wurde die Stadt um 1120.

    Ich war schon einmal hier, vor 17 Jahren. Damals hat mich zwar die alte Architektur im Stadtzentrum beeindruckt, aber alles wirkte ziemlich grau. Lediglich die Reste der dortigen Kremlmauer habe ich als gut restauriert in Erinnerung. Umso größer war meine Überraschung, wie sehr sich der Ort verändert hat. Sauber, gepflegt, ein komplett saniertes historisches Stadtzentrum ohne das Bild störende Neubauten, kurzum – zum Verlieben. Mit Worten fast schwer zu beschreiben, das muss man einfach gesehen haben.

    Die UdSSR-WDNCh in neuem Glanz
    © Sputnik / Hans-Georg Schnaak
    Besonders erstaunt hat mich die relative Unversehrtheit der historischen Architektur als geschlossenes Ensemble. Einwohner von Kolomna erklärten mir, dass die Stadt im Zweiten Weltkrieg insoweit Glück hatte, dass sie von den Deutschen nicht okkupiert war. Die Wehrmacht konnte etwa 30 Kilometer vor der Stadt gestoppt werden.

    Im Jahr 1913 hatte Kolomna etwa 25.000 Einwohner. Heute sind es 140.000. In der Sowjetzeit entwickelte sich der Ort zu einem Kultur- und Wissenschaftszentrum. Entsprechend wurde auch der Wohnungsbau entwickelt. Auch heute entstehen hier neue Wohnviertel.

    Nach dem Rundflug entschied ich mich, die neue Schönheit von Kolomna noch zu Fuß zu erschließen.

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    Tourismus, Russland
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