20:59 14 November 2019
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    Russland ist ein Gefühl

    © Sputnik / Varvara Gerte
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    Das habe ich nicht als erste entdeckt, da waren viele vor mir. Unter anderem ein deutscher Professor, zusammen mit einer chinesischen Sportlerin. Die beiden haben sich kopfüber in das Land gestürzt und im Verlauf einer ausgedehnten Reise zwei Videos für das Festival „FeelRussia“ gedreht (beide auf YouTube zu finden unter diesem Suchbegriff).

    Mich hat diesmal ein Artikel im Sputnik regelrecht entführt, viele weiterführende Links von da aus, auch hier im Blog – großer Dank an Frau Lydia Weiher für die herrlichen Bilder — dann bin ich zu anderen Medien gewechselt, habe bei Reiseveranstaltern gestöbert und jetzt bin ich genauso klug wie vorher, nämlich habe ich das Gefühl, mein Kopf platzt gleich!

    Sieht man sich in dieser Zeit in Europa und dem Nahen Osten um, vergeht einem die Urlaubsplanung ein bisschen, falls man nicht die Absicht hat sich gleich auf die andere Seite der Kugel zu begeben, ob nach Westen oder Süden. Liegt halt nicht jedem, mir auch nicht. Für diesmal habe ich noch eine Planung geschafft die sich im Mittelmeer bewegt und hoffe dass mein Urlaub im Herbst (meine bevorzugte Zeit) so halbwegs störungsfrei  vonstatten gehen wird. Hundertprozentig überzeugt bin ich derzeit nicht.

    Nächstes Jahr versuche ich es wieder mit dem Osten. Immer wieder hat es mich dahin gezogen, weiter als bis ins Schwarze Meer (nach Odessa und Jalta) bin ich aber bisher nicht gekommen. Im kommenden Jahr möchte ich jedoch einen größeren Sprung wagen – ich will endlich nach Russland, ein gutes Stück weit hinein! Rubelkurs hin oder her, das wünsche ich mir schon so lange, das muss jetzt bald sein, bevor man mich tragen muss!

    Hier steht es also, als schriftliche Absichtserklärung! Bin sehr gespannt, ob mein Budget die Einwilligung dazu geben wird.

    Der Baikalsee.
    © Sputnik / Lydia Weiher

    Fragt sich nur, wohin überhaupt? Eine vielfältige Rundreise mit vielen Stationen und verschiedenen Verkehrsmitteln? Eine geruhsame Flusskreuzfahrt (schiffsnärrisch wie ich bin, reizt mich das)? Oder doch eine Fahrt mit der Transsib (das Bahnfahren wäre ich auch gewohnt)?

    Und mit wem? Das ist ja der Haken bei mir und wahrscheinlich auch vielen anderen Interessierten – man braucht jemanden, der einen buchstäblich an der Hand nimmt wenn man nicht Russisch kann, im Klartext: eine qualifizierte Reiseleitung. Mit einer Schriftvorlage könnte ich mir gerade noch zusammensuchen wo ich gerade bin, aber dann ist Schluss! Ein bisschen wenig für eine schöne Reise, nicht wahr? Aber keine Panik vorerst, ich habe noch ein bisschen Zeit, auch wenn ich gewohnt bin früh zu planen.

    Nur eines weiß ich jetzt schon genau: Wo immer es mich auch hinwehen wird, eines kommt mit Sicherheit vorher – lesen, lesen, lesen…

    Ich will doch wissen, was für ein Gefühl mich am Ziel erwartet!

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    Tags:
    Naher Osten, Europa, Russland