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06:38 22 August 2019
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    Dubai

    Nachhaltiger Friede benötigt Kooperation auf Augenhöhe

    © REUTERS / Steve Crisp
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    von Daniel Witzeling
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    Internationales Friedensprojekt mit Einbeziehung Russlands und der EU in Dubai geplant. Ein Modell für eine positive Zukunft.

    Den aktuellen internationalen Konflikten und dem weltweiten Terror kann nur durch eine multinationale und vor allem gleichberechtigte Kooperation verschiedener Akteure, die gemeinsam an einem Strang ziehen, entgegengewirkt werden. Eine Institution alleine, wie beispielsweise die EU, kann dieses komplexe Problem nicht bewältigen. Der EU fehlen die Ressourcen und Kompetenzen und die Hauptakteure sind nicht immer ganz auf einer Linie.

    Hier bedarf es einer internationalen Lösung mit Hilfe der EU, der USA, Russlands und auch des asiatischen und arabischen Raumes. Ein aktuelles Projekt will einen positiven Schritt in Zusammenhang mit der Verständigung der Kulturen und Religionen setzen und dadurch negativen Trends der Polarisierungen in unserer Gesellschaft in Europa und der ganzen Welt entgegenwirken.

    Eine zentrale Rolle bei dem geplanten Friedensfest soll auch Russland und dessen gewachsene Kultur spielen. Gerade das Riesenreich, welches sich von Europa über den ganzen asiatischen Kontinent erstreckt und verschiedenste Völker und Kulturen beheimatet, soll als Beispiel für ein friedvolles Miteinander und Modellregion dienen. Im Vorfeld der EXPO 2020 soll im Emirat Dubai ein neues Friedensprojekt durch eine kleine Initiative aus "Good old Europe" entstehen. Das Ziel ist es konstruktive Akteure aus allen Ländern und Bereichen auf einem internationalen Friedensfest zusammenzuführen, um einen Beitrag zur Völkerverständigung und zu einem nachhaltigen, globalen Friedensstiftungsprozess zu leisten.

    Multipolarität als Mittel gegen den Terror

    Zu diesem Zweck soll in Dubai ein Treffen zwischen Scheich Muhammad bin Raschid al Maktum, dem Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate und Ahmed El Mesallamy, einem langjährigen Friedensaktivisten aus Österreich, stattfinden. In Zeiten in denen das Gegeneinander statt des Miteinanders im Zentrum steht ist diese spezielle kleine aber feine Initiative ein schöner Schritt in eine Zukunft ohne Feindbilder und aufgesetzte Ideologien.

    Der Begriff des "Weltfriedens" scheint wegen seiner Instrumentalisierung durch manche "Charity-Projekte" und latent von einseitigen Interessen getriebenen Institutionen und Initiativen leider oft ausgelutscht. Ohne einen zynischen Unterton oder ironischen Kontext kann er oft kaum noch in den Mund genommen werden, will man nicht als naiver Utopist belächelt werden, oder selbst in den Geruch fadenscheiniger Motive kommen. Es bedarf einer neuen und unabhängigen Plattform mit größtmöglicher Partizipationsmöglichkeit für alle Menschen, die konstruktiv an einer derartigen Plattform teilnehmen wollen. Niemand darf von einem derartigen Prozess ausgeschlossen werden. Die Initiative von Ahmed El Mesallamy, der seit mehreren Jahrzenten aktiv seinen Beitrag zu Frieden und Verständnis in der Gesellschaft leistet, will in Zusammenarbeit mit dem Sozialforschungsinstitut Humaninstitut Vienna mit dem Friedensfest eine Möglichkeit schaffen existierende Konflikte im Rahmen einer unabhängigen Plattform zu entschärfen und potentiellen neuen Konflikten vorzubeugen.

    Dazu beabsichtigt die neue Initiative mit Scheich Muhammad bin Raschid al Maktum ein Friedensfest in Dubai und in der Folge in vielen Teilen der Welt, darunter auch Europa, Russland und den USA zu realisieren. Dadurch soll eine internationale, unabhängige Friedensplattform geschaffen werden.

    Die Philosophie und der Geist des Friedensprojektes sollen sich auf mehrere Länder und Nationen ausbreiten und dadurch ein klares und positives Zeichen für eine gute Zukunft für alle Menschen gesetzt werden. Im Mittelpunkt dieses Friedensprojektes unter fachlicher Begleitung des Humaninstituts Vienna soll das gegenseitige Kennenlernen von verschiedenen Kulturen, Religionen und Mentalitäten stehen.

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    Tags:
    EXPO 2020, EU, Raschid bin Muhammad al-Maktum, Dubai, USA, Russland