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20:24 17 Oktober 2019
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    Bild von Norbert Hofer

    Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer im Polit-Profiling

    © AFP 2019 / Joe Klamar
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    Norbert Hofer - der nicht ganz typische Politiker. Im Tiefeninterview mit Mag. Daniel Witzeling vom Humaninstitut Vienna schildert Präsidentschaftskandidat Ing. Norbert Hofer sein politisches und persönliches Profil. Video Tiefeninterview mit Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer.

    Er beschreibt sich als aktiven und offenen Typus, der seinen inneren Antrieb aus dem stetigen Streben nach konkreten und greifbaren Resultaten schöpft. Daher rührt auch seine Leidenschaft für physische Aktivitäten, welche ihm als Ausgleich zu seiner oft eher abstrakten und kopflastigen politischen Tätigkeit dienen und ihm dafür wiederum neue Energie und Inspiration liefern.

    Norbert Hofer lernte auch aus leidvoller Erfahrung, wie wichtig menschlicher Rückhalt, Solidarität und ein starkes soziales Netzwerk sind. Vor allem aber die Möglichkeit, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und aktiv seinen Zustand verbessern zu können, kann enorm helfen, selbst schwerste Zeiten zu überstehen. Sowohl im politischen als auch im persönlichen Leben sieht er einen fairen Umgang mit dem jeweiligen Gegenüber auch für das eigene Wohlbefinden als essenziell an. So sieht er für Österreich in Zukunft, ähnlich wie zu Zeiten Kreiskys, die Chance auf der weltpolitischen Bühne die Rolle des neutralen Friedensstifters in Äquidistanz zu allen Großmächten einzunehmen.

    Doch nicht nur außenpolitisch sieht Ing. Hofer immenses Potential in Österreich. Auch in den Bereichen Energie, Ökologie, Bildung und Wirtschaft habe Österreich alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche und vorbildhafte Entwicklung. Gleichzeitig erkennt er jedoch ebenso die Notwendigkeit von Reformen in den bürokratischen Rahmenbedingungen. Er plädiert dafür, dass politische "Serviceintervall" nicht zu übersehen.  

    NLP, Kommunikationstechnik und Identität

    Auf die Frage des Psychologen, wie viel echter und authentischer Norbert Hofer ihm gegenüber sitze, antwortet dieser, dass man sich nicht über einen langen Zeitraum künstlich verstellen könne. Das aufgesetzte Kommunikationskartenhaus würde im Laufe der Zeit zusammenfallen. Norbert Hofer spielt im Gespräch keine Rolle, sondern schildert ehrlich seine Entwicklung, Schicksalsschläge und welche Dinge für ihn als Mensch eine Rolle spielen. Dabei geht es ihm nicht darum, aus Emotionen der Solidarität politisches Kleingeld zu machen. Er weiß, was es heißt, wirklich Probleme zu haben und weiß gleichzeitig Bescheid über die Relativität so mancher Alltagsschwierigkeiten.

    Vielleicht gelingt es ihm gerade deswegen, den Wahlkampf, soweit es möglich ist, ruhig und gelassen ein weiteres Mal anzugehen.

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    Tags:
    Norbert Hofer, Österreich