08:37 19 Februar 2018
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    Wrackteile der in der Ukraine abgestürzten Passagiermaschine MH17

    mh-17, die Kosaken waren es, oder doch nicht?

    © Sputnik/ Maxim Blinov
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    von Zivilist
    Ermittlungen zu MH17-Absturz (223)
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    Es gibt in der Ostukraine nicht nur die autonomen Republiken Donetzk und Luhansk, sondern auch die autonome kosakische Republik Stachanow, was alles noch viel komplizierter macht.

    Direkt nach dem Abschuss der Malayischen Boeing 777 hat der Ukrainische Geheimdienst SBU, von dem man sagt, daß er identisch mit der CIA sei, mitgeschnittene Funksprüche veröffentlicht. Die wiederum wurden vom Spiegel und anderen Medien veröffentlcht. Für den Spiegel ist Benjamin BIDDER unser Mann in Moskau, was kann er da von der Ukraine berichten? was der SBU ihm auf's handy twittert!

    Im Dezember 2014 berichtet der Spiegel über über die Kosakenrepublik Stachanow, diesmal wirklich aus der Ukraine. Erstaunlich, daß mit keinem Wort auf mh-17 eingegangen wird, aber das mag daran liegen, daß die vorgefundene primitive Bewaffnung einen solchen Zusammenhang ausschloss. Wo kommen überhaupt ihre Waffen her? Beute und von den Russischen Separatisten, die sie als Verbündete brauchen. von Russland eher nicht.

    Besonders häßlich werden solche Konflikte, wie in der Ostukraine, wenn zwischen den großen Fronten noch weitere Gruppen unterwegs sind, die sich jeder Kontrolle entziehen, NGOs gewissermaßen. Auf der Ukrainischen Seite hatten wir Kolomoiski, der nicht nur seine Privatarmee unterhielt, sondern auch den Kiever Soldaten in seinem Oblast Dnjepro(petrowsk), der westlich an den Donbas angrenzt, eine Prämie zahlte, vermutlch ihre einzigen finanziellen Bezüge damals. Zwischenzeitlich hat der IWF seinen Umzug nach USA mit 1,8 mrd $ gefördert. Und auf der Seite der Separatisten haben wir die Kosaken.

    Unübersichtlich! Von Luhansk im NOO nach Donetzk im SWW führt die E40 = M-03, auf halber Strecke kreuzt sie die E50 = M-04 in Debal'tseve, östlich davon Tschernuchino, der passende Ort also für einen Check-Point. Dort also sollen die Kosaken gewesen sein. Stachanow liegt Luftlinie ca 35 km NO. Weil die Boeing 777 für Langstrecke über Land gebaut ist, war die Strecke über die Ostukraine eine wahre 777- Autobahn Westeuropa- Asien und die E50 ist quasi ihr Schatten auf dem Boden. Von Tschernuchino kann man auf der E 50 = M-04 ca 50 km nach SOO fahren bis zur H-21, einer weiteren Verbindung Luhansk — Donetzk, die aber einen ziemlichen Bogen nach O macht. Wenn man dieser ca 25 Km nach SW, also Richtung Donetzk, folgt, kommt man zum bekannten Sniznhe. Luftlinie liegt Sniznhe ca 45 Km SO von Tschernuchino.Je nach Version haben die BUK Raketen eine Reichweite von 25 — 50 km.

    Selbst wenn die Funkgespräche so stattgefunden haben sollten, können die Kosaken von Tschernuchino nicht mh-17 von Sniznhe aus abgeschossen haben, von Tschernuchino würde die Reichweite einiger Versionen reichen, das wäre aber dann nicht von vorne rechts, sondern von hinten links und das widerspräche aller bisherigen Aufklärung.verwendet: Bing- maps & Michelin- RoutenplanerSorry, SBU, Benjamin BIDDER, Spiegel, Welt, wieder eine Niete!Aber weiter in der Logik, ein Flugzeug fällt vom Himmel.

    Die Russischen Separatisten gehen davon aus, daß es ein Ukrainisches ist, denn selbst haben sie keine, und sie gehen davon aus, daß es ihre Jungs runtergeholt haben, denn die machen sowas. Wie kommen sie überhaupt darauf, daß die Kosaken von Tschernuchino es waren? 1. Sie wußten daß die dort sind. 2. Sie wußten, daß die Mittel dazu hatten? NEIN, das hat bisher noch niemand behauptet und was sollen ein oder mehrere BUK- Systeme bei einer Straßenkontrolle? Dann bleibt eigentlich nur die Schlußfolgerung, daß die Russischen Separatisten wußten, daß RUSSISCHE Separatisten es NICHT waren, da sie ja aber davon ausgingen, daß es ihre Jungs waren, konnten es nur die anderen sein, die sie nicht unter Kontrolle hatten und von denen sie nicht so genau wußten, was sie trieben, das waren eben die Kosaken, und der nächste Ort, von dem bekannt war, daß dort Kosaken sind, war  Tschernuchino, die SO Ecke ihrer autonomen Republik Stachanow.

    Was für einen Sinn hätte die BUK — Waffe überhaupt für die Separatisten gehabt? Von Flugzeugen wurden sie angegrifen, das waren aber die tieffliegenden Su-25. Nicht einmal die Russen bomben aus 10.000m. Hochfleigende Flugzeuge waren keine Bedrohung. Aufgrund der geringen Reichweite taugt das BUK- System nur zum Objektschutz, als Objekt kommt auf dem flachen Lande nur eine Ansammlung von Militärgerät in Frage, davon haben wir nichts gehört. Dann wären Städte wie Donetzk und Luhansk schützenswerte Objekte, daß dort BUK-Systeme aufgestellt waren, hat bis heute niemand behauptet. Wenn es vor Ukrainichen Flugzeugen schützen sollte, müßte es im Westen gestanden haben. Sollte es also ein BUK System gewesen sein, bleibt wirklich nur ein ganz dummer Zufall oder Provokation als Erklärung.

    Und dann war da noch der Rechtanwalt Resch, der behauptet, geliefert zu haben, einen Menschen aus Fleisch und Blut wollte er, keine Theorien. Da sein Engagement nicht zur Aufklärung beigetragen hat, diente es der Verdunkelung, die Höhe der Belohnung stank geradezu nach Kolomoiski und ob der Begünstigte je aus der Narkose vor der Gesichts- OP aufgewacht ist, wage ich zu bezweifeln.Lieber als Benjamin BIDDER's Berichte von der Krim lese ich diese Berichte und empfehle sie dem geneigten Leser, damit er nicht frustriert werde von all den häßlichen Ereignisen vor unserer Haustür.

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    Themen:
    Ermittlungen zu MH17-Absturz (223)

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    Tags:
    Kosaken, MH17, Stachanow, Ukraine