02:49 31 Oktober 2020
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    Damit das Geld in die Taschen der Reichen fließt, schießt die NATO in Syrien die Euphrat-Trasse frei für Gas von Katar.

    Dass die NATO nicht verteidigt, was 'Wir' haben, sondern was Einige von Uns gerne hätten, dürfte sich rumgesprochen haben. In Afghanistan gibt es Rekordernten, allerdings nur beim Opium, eine erste Gas-Tankstelle wurde vom US Militär errichtet, zu 8000 % (in Worten: Achttausend Prozent) der Kosten im benachbarten Pakistan. das Irakische Öl fließt munter und friedlich vom Mossul nach Ceyhan und in Libyen gibt es niemand mehr, der verhindert, dass sich die Stämme beim Öl-Preis gegenseitig unterbiebieten. frohes Tanken!

    Israel verteidigt die Syrischen Golanhöhen energisch gegen Syrien, die Energie dazu findet es nicht nur unter den Golanhöhen, sondern es bohrt auch um die Ecke weiter nach Syrien hinein, um weiter nach Syrien hinein fliegen und schießen zu können. Das 'um die Ecke bohren' ist alt, so alt, wie Halliburton, das seinen Sitz seit 2007 in Dubai hat. Heute ist es eine etablierte Technik, man kann waagerecht bohren und seit es Atommüll gibt, wird nicht nur nach oben gefördert, sondern auch nach unten.

    Die 'Netzfrauen' haben zu diesem Thema Einiges zu Tage gefördert. Unter dem Persischen Golf befindet sich eine Gasblase, die so groß ist, dass sowohl der Britische Rosinenstaat Katar (jeder der 300.000 Kataris wird im Schnitt von sechs Ausländern bedient) als auch der 80.000.000 Staat Iran ihren Strohhalm hineinhalten können. Der Markt ist Westeuropa, also 'Wir'.

    In Syrien wird entschieden, wo das Geld hinfließt, die Assad-Administration würde eine Pipeline vom Iran wählen, der technisch einfachste Weg wäre der Anschluss über Türkische Pipeline-Trassen an den Hafen Ceyhan, im Moment wäre politisch einfacher die Verbindung zu einem Syrischen Hafen, der von den Russen bereits beschützt wird. Die Nato-Wahl wäre eine Pipeline von Katar an der Saudischen Küste entlang durch den weiteren Britischen Rosinenstaat Kuwait und durch Irak, Syrien, Türkei zum Erdölhafen Ceyhan, gleich beim Luftwaffenstützpunkt Incirlik, der schon im Koreakrieg gute Dienste leistete, die wiederum der Türkei eine US-Waffenproduktion bescherten. Der Irak wird so demokratisch gehalten, dass das klappt.

    Bevor Westeuropa nicht nach NATO-Plan an den Persischen Golf angeschlossen ist, darf eine weitere Anbindung an Russisches Gas keineswegs erfolgen. Wenn wir also lesen, dass die Türkei die FSA beim Vormarsch auf Aleppo am Euphrat unterstützt oder dass zuverlässige Bündnispartner in Deir Ez Zor am Euphrat versehentlich die Syrische Armee bombardieren, so ist das alles Vernebelung. Die NATO hat ihre Luftwaffen in den Nachbarländern Syriens aufgebaut, ihre Killerkommandos mit Rentenanspruch in Syrien und ihre freien Mitarbeiter wechseln als Leiharbeiter gelegentlich den Arbeitgeber, wer sich bewährt, hat sogar Chancen, in Deutschland bei einer Securityfirma festangestellt zu werden, mit Rentenanspruch, und darf dann frische Migranten bewachen.

    In Syrien erleben wir ein flexibles multibranding und Luft-, Artillerie- und Boden- Unterstützung erfolgen nach taktischen Erfordernissen. Schon vor Jahren hat Webster G Tarpley darauf hingewiesen, dass man nur noch 100 Km Grenze am Euphrat dichtmachen muss, damit dem IS der Nachschub abgeschnitten ist. Diese Lücke hält die Türkei offen. Freilich versorgt die NATO ihre freien Mitarbeiter auch aus der Luft, das ist aber aufwändiger und schon der Abwurf eines Humvee bereitet Probleme.

    Mögen Baschar al-Assad oder die ehemalige Investment-Bankerin Asma al-Assad, und Dr Wladimir Wladimirowitsch Putin die Zeit finden, meinen Blog zu lesen!

    Die Meinung des Autors muss nicht mit dem Standpunkt der Redaktion übereinstimmen.


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    Tags:
    Erdgas, NATO, Katar, Türkei, Libyen, Syrien