21:53 16 August 2018
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    von Humboldt
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    Seit einiger Zeit macht der italienisch-ägyptische Journalist und Autor Magid Cristiano Allam auf sich aufmerksam, indem er den rapiden Anstieg muslimischer Einwanderer im Belpaese zu einer ernsten Gefahr für Italiens Kulturdenkmäler und Kirchen erklärt.

    Erst kürzlich soll ein dunkelhäutiger Mann – offensichtlich Schwarzafrikaner – innerhalb von zwei Tagen vier Kirchen in Rom geschändet haben.

    In Italien hat es keinen Bildersturm gegeben — daher verwenden die Italiener das niederländische Wort Beeldenstorm. Das ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, das sich der Bildersturm in den Niederlanden rund vierzig Jahre nach Wittenberg (1522) ereignete.

    Damals wurden in unzähligen Kirchen des Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, Gemälden, Skulpturen, Kirchenfenstern bisweilen sogar Kirchenorgeln zerstört oder anderweitig veräußert. Die Gründe dafür waren Konflikte religiöser, politischer und gesellschaftlicher Natur.

    Doch was sich in den letzten Tagen – sozusagen mit rund 500 Jahren Verspätung – im Zentrum der römisch-katholischen Kirche zugetragen hat, könnte in nicht zu ferner Zukunft, als der Beginn des  Bildersturms in Italien bezeichnet werden.

    Als erstes musste die Kirche San Martino ai Monti daran glauben, wo er kurzerhand eine Heiligenstatue zerstörte um nur wenige Minuten später, in der Basilika di Santa Prassede,  wie ein Besessener, weitere Heiligenfiguren von hohem künstlerischem Wert zu  vernichten.

    Am nächsten Tag 01.10.2016 betrat dieselbe Person während eines Gottesdienstes die Kirche San Vitale an der Via Nazionale und kurze Zeit später in der Kirche San Giovanni an der Piazza dell’Oro, um sein Zerstörungswerk fortzusetzen. Dabei schrie er immer wieder, dass diese Figuren nicht in Ordnung seien.

    (Siehe: La Repubblica)

    Die Meinung des Autors muss nicht mit dem Standpunkt der Redaktion übereinstimmen.

    Tags:
    Migranten, Bildersturm, Magdi Cristiano Allam, Italien, Rom
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