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    Modellregion Kasachstan kann den Weg in eine positive Zukunft weisen

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    von Daniel Witzeling
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    Humane Netzwerke und Kooperation als Immunisierung gegen nationale und internationale Konflikte. Kasachstan als Modellregion, in der viele Kulturen und Religionen friedlich koexistieren.

    Im Sommer 2016 schloss sich eine Gruppe junger Kasachen und junger Österreicher zusammen, um eine gemeinsame Plattform des internationalen Dialogs und der Kooperation unter dem Namen „Klub 3“ zu gründen. Hauptinitiatoren des Klub 3 waren Bekzat Berkenov, Daniel Witzeling, Maximilian Heurteur und Fabio Witzeling. Ziel dieser multinationalen Plattform ist die niveauvolle Behandlung und Diskussion gesellschaftlich relevanter Themen aus den Themenfeldern Wirtschaft, Politik, Soziales sowie Kunst und Kultur ohne mentale Barrieren unter Wahrung des gegenseitigen Respekts.

    In den renommierten Räumlichkeiten der Industriellenvereinigung in Wien fand am 21.11.2016 eine exklusive Diskussionsveranstaltung des Klub 3 unter dem Titel "Expo-2017 in Astana. Was erwarten sich Österreich und Kasachstan für die bilateralen Beziehungen der beiden Staaten?" statt. Mit praktischer Mitarbeit der Kazakhstan Student Society in Austria (KSSA) gelang es den ersten Meilenstein in Richtung des internationalen Friedens und der internationalen Kooperation im Rahmen der kleinen aber feinen Initiative zu setzen.

    Eine derartige Veranstaltung konnte selbstverständlich nicht ohne die Hilfe starker Partner realisiert werden. Durch die freundliche Unterstützung der Industriellenvereinigung Österreich (Mag. Christoph Neumayer), der Wirtschaftskammer Österreich (Dr. Richard Schenz), des EXPO Büros Österreich (Dr. Rudolf Ruzicka) und der Österreichisch-Kasachischen Gesellschaft (Dott. Mag. Thomas Wanker) ist es dem KLUB 3 gelungen, einen ersten Schritt in Richtung Völkerverständigung und internationaler Kooperation auf Augenhöhe von Mensch zu Mensch zu realisieren.

    "Die Grenzen bestehen nur im Kopf" — Honorarkonsul Peter Sandriesser präsentiert seine Fallstudie Kasachstan

    Ein besonderer Gast der Veranstaltung im Ludwig Urban-Saal in der Industriellenvereinigung in Österreich war Honorarkonsul Peter Sandriesser. Der Honorarkonsul Kasachstans in Kärnten ist ein renommierter Kärntner Unternehmer und Pionier. Bereits 1930 begann sein Unternehmen mit der Herstellung von Matratzen. Hochwertige Materialien, kreative Ideen und fundiertes, handwerkliches Können führten sein Unternehmen im Laufe der Jahrzehnte zu repräsentativen Aufträgen, wie zum Beispiel dem Design und der Fertigung des offiziellen Papstsessels zum Besuch von Johannes Paul II in Österreich. Das Unternehmen hat sich unter anderem auch auf Hotel- und Projekt-Einrichtungen spezialisiert. Neben Kompletteinrichtungen für 4 und 5 Sterne Hotels ist der besondere und qualitativ hochwertige Stil des Hauses Sandriesser auch bei Prominenten begehrt.

    Honorarkonsul und Unternehmer Peter Sandriesser erörterte seine Erfahrungen in Zusammenhang mit dem kasachischen Markt, der Kultur und den Menschen. In einer differenzierten Case Study stellte er seine Eindrücke plastisch und verständlich dar. Seine Diagnose ist, dass es sich beim kasachischen Volk um ein äußerst weltoffenes und interkulturell versiertes Volk handelt, das auch für westliche Produkte und Dienstleistungen sehr aufgeschlossen ist. Für sein Unternehmen  und seine Produkte (Premium Boxspringbetten) sieht er vor allem im Bereich der vorhandenen hochwertigen Rohstoffe, aber auch im enormen Potential der lokalen Bevölkerung einen signifikanten strategischen Vorteil.

    Wirtschaft funktioniert von Mensch zu Mensch und nicht von Institution zu Institution

    Diese Erkenntnis bestätigt auch der Leiter des Expo Büros Österreich Dr. Rudolf Ruzicka, der den anwesenden Gästen die Arbeit seiner Institution und welche Chancen für österreichische Unternehmen am kasachischen Markt existieren, erklärte. Seine Analyse zeigt, dass Kasachstan für Österreich ein interessanter Markt ist, auch wenn Österreich nicht zu den großen Akteuren zählt. Jedoch auf Basis von hochspezialisierter Unternehmen aus Österreich, die in bestimmten Nischen sehr erfolgreich aktiv sind, spielt Österreich eine kleine aber feine Rolle am kasachischen Markt.

    "Future Energy" durch die Jugend Kasachstans

    Die kasachische Jugend stellt die wichtigste Ressource für die Zukunft des Landes dar, was auch Dr. Ruzicka und Honorarkonsul Sandriesser unisono bestätigen. In dieser Form kann man ihre Arbeit und ihre Leistungen durchaus mit dem Leitspruch und dem Thema der EXPO 2017 in Kasachstan "Future Energie" assoziieren. Die Jugend des riesigen Landes stellt die zentralste "Future Energy" dar. Die EXPO 2017 in Astana kann in diesem Sinne für die ganze Welt einen neuen Impuls für weitere Entwicklungen geben. Kasachstan kann sowie Österreich und andere globale Partner (USA, Russland usw.) gemeinsam viel dazu beitragen unsere Welt zu einem lebenswerteren Ort zu machen.

    Der Befund nach der differenzierten Veranstaltung ist eindeutig. Kasachstan befindet sich aufgrund des persönlichen Einsatzes der jungen Generation am internationalen Sektor klar auf der Überholspur.

    Der KLUB 3 soll als Plattform in den nächsten Schritten Menschen zusammenzubringen und Kooperationen über nationale, soziale und religiöse Grenzen hinweg ermöglichen. Dies soll in der Zukunft in Zusammenarbeit mit staatlichen und privaten Institutionen, Medien sowie Akteuren aus allen Teilbereichen des gesamtgesellschaftlichen Lebens (Kultur, Wirtschaft, Politik, Medien) passieren und so die soziokulturelle Diversität in der Gesellschaft gewährleisten.

    http://www.petersandriesser.com/

    http://www.jauchza.at/

    http://www.expoaustria.at/ https://www.iv-net.at/de/

    https://www.wko.at/

    http://www.oekg.eu/

    https://www.facebook.com/kazsocietyaustria/

    Die Meinung des Autors muss nicht mit dem Standpunkt der Redaktion übereinstimmen.

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    Tags:
    bilateral, Kooperation, Frieden, EXPO 2017 in Astana, KSSA, Humaninstitut, Klub 3, Rudolf Ruzicka, Peter Sandriesser, Bekzat Berkenov, Wien, Kasachstan