03:45 21 September 2017
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    Mit der deutschen Delegation auf der Krim — Es wird gebaut!Mit der deutschen Delegation auf der Krim — Es wird gebaut!Mit der deutschen Delegation auf der Krim — Es wird gebaut!Mit der deutschen Delegation auf der Krim — Es wird gebaut!Mit der deutschen Delegation auf der Krim — Es wird gebaut!Mit der deutschen Delegation auf der Krim — Es wird gebaut!Mit der deutschen Delegation auf der Krim — Es wird gebaut!

    Mit der deutschen Delegation auf der Krim — Teil 2: Es wird gebaut!

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    von Alex Ro
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    Was wird auf Krim getan seit der Wiedervereinigung mit Russland? Wie erging es der Halbinsel zu ukrainischen Zeiten und was machen die Familien der ukrainischen Regierung auf der Krim? Dazu mehr in diesem Beitrag.

    Bei Gesprächen mit den Bewohnern der Krim erfuhren wir, dass sie wütend sind auf die Ukraine. Sie sind wütend darüber, dass die Ukraine in 23 Jahren kaum bis gar nichts für die Halbinsel getan hat. In der Tat mussten wir feststellen, dass die Infrastruktur sehr schlecht bis kaum vorhanden war. Die Straßen sind vieler Orts ein Alptraum.

    Doch wir sahen, dass es etwas dagegen getan wird. Einiges davon ist hier, in der Diashow als Titelbild, zu sehen. In Bachtschyssaraj sind die Straßen schon komplett erneuert. In und um die Hauptstadt der Republik Krim, Simferopol, werden sie gerade renoviert. 

    Zudem werden auf der ganzen Insel alte sowjetische Plattenbauten abgerissen und gegen neue moderne Wohnkomplexe ersetzt. In den Touristenhochburgen an den Küsten wie Jalta oder Eupatoria werden Hotels neugebaut oder von Grund auf renoviert. Seit die Krim der Russischen Föderation angehört, gibt es allerdings auch bauliche Probleme. Die Halbinsel ist auf so viel Besuch nicht eingestellt gewesen. Falls die Sanktionen in naher Zukunft fallen gelassen werden und zu dem Ansturm aus Russland auch noch Touristen aus Europa den Weg auf die Krim finden, werden die momentanen Staus auf den engen Straßen wohl noch länger dauern. Nebenbeigemerkt: Wir befanden uns zur Nebensaison auf der Krim und es war schon voll auf den Straßen. Zumindest etwas Entlastung soll der neue Flughafen bringen, der in Simferopol momentan gebaut wird. Der aktuelle Flughafen wird gegenwärtig von einem vollen Flugzeug nach dem andern aus Russland angeflogen. Auch die Brücke von Kertsch, die die Halbinsel mit dem russischen Festland verbinden soll,soll früher fertig werden als geplant. Die Krimtschane (so nennt man die Bewohner der Krim auf Russisch) können die Eröffnung der Brücke kaum erwarten.

    Wir sahen auch viele halbfertig gebaute Häuser. Diese müssen demnächst eingerissen werden, da sie zu ukrainischen Zeiten ohne Genehmigung gebaut wurden. Unter Russland haben sich die Bauvorschriften deutlich verschärft. In Jalta sahen wir auch die Villen der ehemaligen ukrainischen Präsidenten Leonid Krawtschuk und Leonid Kutschma, vom Bürgermeister Kiews Vitali Klitschko, von der ehemaligen Ministerpräsidentin der Ukraine Julia Timoschenko und vielen weiteren, die Russland als Aggressor bezeichnen. Die Villen gehören noch ihnen und Einwohner Jaltas erzählten uns, dass ihre Familien dort auch noch Urlaub machen in den Sommermonaten. Da fragt man sich doch, warum man seine Familie Urlaub machen lässt bei dem Feind, mit dem man doch angeblich im Krieg ist und der die Krim angeblich mit Gewalt unter Kontrolle hat?

    Demnächst folgt: Mit der deutschen Delegation auf der Krim — Teil 3.

    Die Meinung des Autors muss nicht mit dem Standpunkt der Redaktion übereinstimmen.

    Tags:
    Die LINKE-Partei, Andreas Maurer, Russland, Deutschland, Krim