20:15 05 Juli 2020
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    Die im 'Verteidigungsbündnis' An Nusra zusammengeschlossenen Partner führen den Krieg gegen Syrien im dicht besiedelten Westen des Landes gemeinsam und erwarten Bündnistreue.

    Redline – ratline

    Fangen wir am Anfang an, mit dem Bekannten: 2013 gab es ein reales Giftgasereignis in Damaskus. Damit sollte der Syrischen Armee, der SAA, ein Überschreiten einer redline unterstellt werden und die US-Streitkräfte in den Krieg gegen Syrien getrickst werden. Obama sträubte sich, Seymour M. Hersh klärte auf und Russland vermittelte den Beitritt Syriens zur OCPW. Chemische Kampfstoffe wurden vernichtet und auch das OCPW erhielt einen Nobelpreis. Bereits 1997 hätte die ganze Region A-B-C-waffenfrei werden können nach dem Willen von Papa Assad, aber das scheiterte an Israel.

    Human Rights Watch, (HRW), hat den realen Giftgasvorfall untersucht und einen Bericht veröffentlicht mit dieser Karte. Es gab Raketen oder Granaten in zwei unterschiedlichen Größen. Der Ring links zeigt die mögliche Herkunft der kleineren Raketen, das Einschlagsmuster rechts zeigt durch seine elliptische Form die Richtung, aus der die sehr viel größeren Raketen kamen (Wem das nicht klar ist, leuchte mal flach mit der Taschenlampe auf den Boden). Unterstellt man den größeren Raketen rechts die größere Reichweite und unterstellt man einen gemeinsamen Startplatz, so muss dieser am linken Rand des Kringels liegen, also knapp westlich von Damaskus beim Ort Qatana, 20 Kilometer von der grünen Grenze zum Libanon. Beirut ist ein bekannter Hub für Waffen, Drogen und menschliche Organe.

    Es gibt eine im Bellingcat-Stil gelb gedokterte Version der Karte, ich habe sie zuerst bei „adopt a Revolution“ gesehen, ein Verein aus Leipzig, dem der sächsische Fiskus Gemeinnützigkeit bescheinigt und der Ende 2015 eine sehr professionelle Kampagne für eine 100prozentig UN-freie „no fly zone“ gegen Syrien gefahren hat, von Pia Rauschenberger beim Freitag vertreten. Die Leipziger haben die Karte zwischenzeitlich depubliziert, aber sie findet sich noch im Netz. Das Einschlagsmuster soll mit dem Lager der SAA in Verbindung gebracht werden. Das Lager liegt HINTER dem Mount Quassioun, welcher Damaskus im Nordosten begrenzt. Überflüssig zu erwähnen, dass es absurd wäre, von hinter dem Berg auf ein bestimmtes Stadtgebiet zu zielen. Aber den Namen Mount Quassioun sollte man sich merken.

    Nuking Damaskus

    2013 gab es aber auch interessante Vorfälle, die in der Nachrichtensperre hängenblieben: “At the very beginning of the Syrian crisis, the Syrian Navy spotted a German navy ship on a reconnaissance mission and harassed it away, a German minister then complained of the Syrian Navy acts claiming the ship was not spying, just listening and collecting information!”

    „Verteidigungs“minister war 2013 Thomas de Maizière, der heute als Innenminister die Migration der syrischen Flüchtlinge regelt. Die Entnahme ihrer Nieren erfolgt in der Türkei und Steini dürfte ihm seine Kenntnisse dieser Branche aus erster Hand nicht vorenthalten haben. Die Türkei hat ja jetzt durch ihre FSA ein „befreites“ Gebiet in Syrien geschaffen, wohin syrische Flüchtlinge „zurückkehren“ können. Es dürfte sich dabei um die Menschen handeln, die für Deutschland und Türkei keinen Nutzen mehr versprechen. Thomas de Maizière und Steini sind jedenfalls unsere Experten.

    Obiges Zitat ist syrianews entnommen. Es geht dort um die Versenkung eines israelischen U- Bootes aus Kiel durch die SAA, was wiederum seinen Grund in der Bombardierung eines Lagers der SAA durch Israel hat. Israel bestückt seine Popeyes atomar (D WIKIP schwächelt hier etwas, aus nachvollziehbaren Gründen) und liefert sie weltweit mit den Dolphins aus Kiel.

    In dem 'Aktivisten' Video am Ende wird als Ort Mount Quassioun genannt. Mit unseren neuerworbenen geographischen Kenntnissen wissen wir also, dass es sich um das Lager der SAA HINTER dem Berg handelt und wenn wir uns das durch den Berg verdeckte Stück der Explosion dazu denken, erkennen wir unschwer einen ausgewachsenen Atompilz und können auch ohne Duff Gordon und Dimitri Khalezov auf mindestens eine Atombombe schließen. Vorausgegangen war ein Giftgasevent bei Aleppo am 19.März.

    Verlässliche Bündnispartner

    Innerhalb des An Nusra-„Verteidigungsbündnisses“ gibt es Partner, die ein reales Event managen. Es gibt die Partner, die die mediale Verbreitung managen: white helmets, SOHR, Reuters, Soros' Projekt Syndikat. Und es gibt diejenigen, die syrische Militärobjekte bombardieren. In diesem Falle war also Israel der verlässliche Bündnispartner.

    Beim 2017er Giftgasevent, dessen TV-Präsentation Maßstäbe setzt, sollte die USA der treue Bündnispartner sein, und Trump hat gleich 59 Cruise missiles geliefert, aber anders als Israel, mit konventionellen Warhead und hat damit keinen Schaden angerichtet. fake mit fake beantwortet. Seine Bündnispartner fühlen sich zu Recht betrogen und darum kommen seine Publizitätswerte auch nicht aus dem Keller.

    Deutschland führt Krieg gegen Syrien

    Die Strategie des Westens, der ehrenwerten Gesellschaft, ist sehr einfach: Ein Land nach dem anderen wird zum Plündern freigegeben. Und jeder versucht, sich in den Club der Plünderer zu retten. Nach Jelzin wurde es bei Russland immer schwieriger. Libyen ist abgegessen und jetzt ist eben Syrien dran.

    Deutschland führt Krieg gegen Syrien und das nicht erst seit gestern. Hitlers Nachfolger im Reichstag, egal, ob unter christlichem Label oder sozialdemokratischem, sollten keinesfalls wiedergewählt werden.

    Die Meinung des Autors muss nicht mit dem Standpunkt der Redaktion übereinstimmen.

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    Tags:
    Projekt Syndikat, Atombombe, Giftgas, Al Nusra-Front, Mount Quasion, Damaskus, Israel, Syrien