16:16 21 Januar 2020
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    AfD-Chef Alexander Gauland wird sich offenbar nicht zur Wiederwahl stellen. Laut einem Bericht der „Bild”-Zeitung wird der 78-Jährige auf dem Parteitag am Wochenende nicht mehr als Parteivorsitzender kandidieren. Der Entschluss soll schon am Dienstagabend gefallen sein.

    Offenbar soll es dann auf dem Parteitag zu einer Abstimmung zwischen Tino Chrupalla aus Sachsen und dem Berliner Gottfried Curio kommen. Fraktionschef der AfD im Bundestag soll Gauland laut dem Bericht aber weiterhin bleiben, berichtet das Blatt.

    Gaulands Wunschkandidat soll dabei Tino Chrupalla sein.

    Eher überraschend dürfte dagegen die Kandidatur von Gottfried Curio sein. Er gilt als noch radikaler und soll sich bereits oft über Themen wie „Bevölkerungsaustausch“ und Fortpflanzungsraten verschiedener Völker ausgelassen haben.

    Für radikale Äußerungen ist er auch parteiintern umstritten. Er soll sich bei der Wahl des Fraktionsvorstandes im Bundestag selbst vorgeschlagen haben.

    Dass solch ein Coup überhaupt duchgekommen war, könnte auf scharfe parteiinterne Machtkämpfe hindeuten.

    Offenbar hat Curio bereits genug Unterstützung in der Partei.

    Gauland selbst sorgte bereits mehrfach mit radikalen Äußerungen, wie etwa dass die Nazi-Zeit „Vogelschiss in unserer über 1000-jährigen Geschichte“ gewesen sei, für heftige Skandale.

    ng/

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