17:39 25 Januar 2020
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    Der Gemeinderat in Stuttgart hat ein 200-Millionen-Euro-Paket genehmigt, um die Hauptstadt von Baden-Württemberg bis 2050 klimaneutral zu machen. Dies verkündete die Stadt am Freitagabend.

    Das Aktionsprogramm „Weltklima in Not - Stuttgart handelt” sei mit „sehr großer Mehrheit” beschlossen worden, hieß es.

    Der Plan sieht eine Senkung des CO2-Ausstoßes der Stadt im Vergleich zu 1990 bis 2030 um 65 Prozent, bis 2040 um 80 Prozent und bis 2050 um 95 Prozent vor. Bis 2050 wolle die Landeshauptstadt eine „vollständige nachhaltige Energieversorgung” erreichen.

    Zur Finanzierung der Maßnahmen nutzt die Stadt nach eigenen Angaben einen neuen Klimaschutzfonds, der mit den Haushaltsüberschüssen des Jahres 2018 gefüllt wurde. „Das Geld ist als zusätzliches Budget zu den bereits im Haushalt vorgesehenen Mitteln vorgesehen”, hieß es in der Mitteilung.

    Am Vortag hatte sich der Gemeinderat dagegen entschieden, den Klimanotstand in Stuttgart auszurufen. Im Mai hatte Konstanz als erste Kommune Deutschlands den Klimanotstand ausgerufen. Inzwischen sind Dutzende Städte diesem Beispiel gefolgt, darunter Köln, Kiel, Saarbrücken, Bochum, Karlsruhe und Gelsenkirchen. Die Städte haben teils weitreichende Umweltschutzmaßnahmen angeschoben.

    msch/dpa

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    Baden-Württemberg, Klimaneutralität, klimaneutral, Klimaschutz, Stuttgart