02:06 28 Oktober 2020
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    Ein neues molekularbiologisches Gutachten hat den Verdacht gegen den mutmaßlichen Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke erhärtet. Dies ergab ein am Mittwoch veröffentlichter Beschluss des deutschen Bundesgerichtshofs.

    Die Ergebnisse des Gutachtens vertieften demnach die bisherige Beweislage gegen den mutmaßlichen Lübcke-Mörder Stephan E.

    Mord an Walter Lübcke

    Der Generalbundesanwalt hatte am 29. April Anklage gegen den Hauptverdächtigen Stephan E. und dessen mutmaßlichen Unterstützer Markus H. erhoben.

    Stephan E. soll im Juni 2019 den CDU-Politiker nachts mit einem Kopfschuss aus nächster Nähe auf dessen Terrasse in Wolfhagen-Istha (Hessen) getötet haben. Zuvor hatte sich der hochrangige hessische Regierungsbeamte Lübcke öffentlich für die Aufnahme von Flüchtlingen eingesetzt.

    Dem Angeklagten E. wird rechtsextremes Gedankengut und Nähe zu Neonazi-Gruppierungen angelastet. Der 46-Jährige ist einschlägig vorbestraft, war zum Tatzeitpunkt im Besitz von Waffen und hatte die Tat zunächst gestanden. Später zog er sein Geständnis allerdings wieder zurück.

    Der 44-jährige Markus H. soll E. den Kontakt zu einem Waffenhändler vermittelt und ihn unter anderem durch gemeinsame Schießübungen in dessen Vorhaben bestärkt haben.

    mo/sb/dpa

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    Walter Lübcke, Deutschland