23:50 29 September 2020
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    Die Bundeswehr führt zur digitalen Führung von Gefechten ein vernetztes Kontrollsystem ein. Das neue „Battle Management System (BMS)“ ist am Dienstag im sächsischen Frankenberg von Soldaten der Panzergrenadierbrigade 37 vorgestellt worden.

    Die neue Technik soll ab Anfang April 2020 in der Streitkräftebasis und ab 11. Mai 2020 im Heer eingeführt werden.

    Das System soll das Rückgrat der Digitalisierung der Bundeswehr bilden und es Einheiten ermöglichen, ein komplexes Lagebild auf den Bildschirmen in den Fahrzeugen zu erfassen.

    „Die Digitalisierung ist ein notwendiger Prozess, der die Truppe bei laufenden Einsätzen erheblich fordert“, teilte die Bundeswehr dazu mit.

    Sämtliche Fahrzeuge sollen demnach umgerüstet, das Personal geschult und die Abläufe angepasst werden.

    VJTF-Landanteile als erstes mit neuem System versehen

    Die Ausstattung aller 27.000 Gefechtsfahrzeuge des Heeres werde über einen mehrjährigen Zeitraum verteilt, teilte die Bundeswehr weiter mit. Die deutschen Landanteile der künftigen „schnellen Eingreiftruppe“ der Nato („Very High Readiness Joint Task Force“/VJTF) würden als erstes mit dem neuen Führungssystem ausgestattet.

    mo/mt/dpa

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