07:27 01 Dezember 2020
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    Für die Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen hat die Mietpreisbremse nun spürbare Konsequenzen: Sie muss wegen des Berliner Mietendeckels im November Tausende Mieten in der Hauptstadt senken.

    Nach dem Gesetz sind dann Bestandsmieten zu reduzieren, die mehr als 20 Prozent über der zulässigen Obergrenze liegen.

    „Hiervon sind circa 30 Prozent unserer Berliner Mietverhältnisse betroffen“, sagte Vorstandsmitglied Lars Urbansky am Freitag.

    Das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit Mietausfällen von neun Millionen Euro durch das Gesetz, im nächsten Jahr sind es 30 Millionen Euro. Bundesweit hatte der Konzern im vergangenen Jahr Mieteinnahmen in Höhe von 862 Millionen Euro.

    116.000 von 160.000 Wohnungen des Konzerns liegen in Berlin. Eine Abkehr von ihrem wichtigsten Markt plant die Deutsche Wohnen nicht. „Wir werden hier auch in Zukunft weiterhin ein starkes Standbein haben“, sagte Vorstandschef Michael Zahn bei der Hauptversammlung. Bei Neubauprojekten stehen aber auch süddeutsche Städte wie München und Stuttgart im Blick.

    ba/dpa

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    Tags:
    Deutsche Wohnen, Berlin, Mietpreisbremse